Mädchen (14) gibt ihr Baby im Restaurant ab und verschwindet

Jersey City (New Jersey/USA) - Am Mittwochnachmittag betrat ein 14-jähriges Mädchen ein Restaurant im US-Bundesstaat New Jersey, überreichte einer Kundin ein Baby und verschwand.

Das junge Mädchen überreichte ihr neugeborenes Baby einer Kundin im mexikanischen Restaurant "El Patron" und verschwand. (Symbolbild)
Das junge Mädchen überreichte ihr neugeborenes Baby einer Kundin im mexikanischen Restaurant "El Patron" und verschwand. (Symbolbild)  © 123rf/Anna Belyaeva

Wie das britische Boulevardmagazin Metro derzeit berichtet, ereignete sich der Vorfall gegen 16 Uhr, kurz nachdem die Jugendliche durch die Tür des mexikanischen Lokals "El Patron" trat.

Verzweifelt soll sie sich daraufhin umgeschaut haben und sei schließlich auf Alease Scott zugegangen, um sie um Hilfe zu bitte.

Die Kundin erzählte lokalen Medien gegenüber, dass sie gerade mit ihrem Freund unterwegs war, als sie dem ängstlichen Teenager anbot, die Vitalwerte des Säuglings zu überprüfen.

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Daraufhin habe das Mädchen das Lokal einfach wieder verlassen – ihr Baby ließ sie allein mit der Fremden und Atemproblemen zurück.

Glücklicherweise kamen die Rettungskräfte vorbereitet. Kaum hatten Mitarbeiter des Restaurants die Polizei gerufen, erreichten diese samt Equipment den Tatort.

"Als ich dem Baby die Sauerstoffmaske anlegte, hörten wir plötzlich den schönsten Schrei und das Baby fing an, sich zu bewegen", erinnert sich Scott mit einem kleinen Lächeln im Gesicht.

"Sie öffnete leicht ihre Augen und dann schloss sie ihre Augen. Aber am süßesten war, als sie vor Hunger begann an der Sauerstoffmaske zu saugen. Da wussten wir, dass alles okay werden würde."

14-jährige Mutter muss keine Anklage befürchten

Schnellstmöglich wurde das Neugeborene daraufhin in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Ihre Mutter konnte zügig von der Polizei ausfindig gemacht werden.

Auch sie wurde zur Untersuchung in eine Klinik eingeliefert, bestritt zuerst jedoch vehement, dass sie das Kind zur Welt gebracht hatte.

Das Baby wird nun höchstwahrscheinlich zur Adoption freigegeben werden.

Die 14-jährige Schülerin wird aller Voraussicht nach nicht strafrechtlich belangt werden.

Titelfoto: 123rf/Anna Belyaeva

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