Nach Geburt in Propellermaschine: So heißt der kleine Junge jetzt

Alaska (USA) - "Über den Wolken" war wohl das Motto dieser Geburt... Chrystal Hicks aus Alaska brachte in einer Propellermaschine ihren kleinen Sohn auf die Welt. Klar, dass auch der Name des Jungen dem Ereignis Rechnung tragen musste.

Chrystal Hicks mit Söhnchen Sky.
Chrystal Hicks mit Söhnchen Sky.  © Screenshot/Facebook/Chrystal M Hicks

Nach der ungewöhnlichen Geburt sprach die erleichterte Mutter mit Good Morning America (GMA) über ihr unvergessliches Erlebnis und verriet natürlich auch den Namen ihres Sohnemanns. 

Sie war in der 35. Schwangerschaftswoche, also noch weit entfernt vom eigentlichen Stichtag, als am 5. August plötzlich ihre Wehen losgingen. 

Da das Krankenhaus in ihrer Nähe keine Intensivstation für Neugeborene hatte, schließlich handelte es sich hier um eine Frühgeburt, entschloss sich die jetzt vierfache Mutter in eine speziell ausgerüstete Propellermaschine von Lifemed Alaska zu steigen, um in ein Krankenhaus in Anchorage zu fliegen. 

Mit dabei waren zwei Piloten, eine Krankenschwester, ein Rettungssanitäter und eine auf Neugeborene spezialisierte Krankenschwester.

Dass die Geburt, dann allerdings so schnell losging, damit hatte auch die erfahrene Mutter wohl nicht gerechnet. Kaum war sie in der Luft, platzte ihre Fruchtblase, berichtet der Nachrichtensender KTUU über die ungewöhnliche Geburt.

Besonders lange dauerte diese dann nicht. Nach 20 Minuten war alles vorbei. "Ach du meine Güte, ich muss pressen", dachte sie nur. Kaum drehte sie sich zur Seite, "kam er einfach raus", erzählte sie GMA. 5486 Meter über der Erde.

Klar, dass der kleine Junge dementsprechend einen besonderen Namen erhielt. Sky Airon heißt er, wiegt gerade einmal 2,5 Kilo und musste nach der Landung erst einmal auf die Intensivstation des Krankenhauses.

Der Rettungsdienst von Anchorage, der die beiden ins Krankenhaus flog, sprach später von einem doch eher seltenen Erlebnis. Einmalig sei es aber nicht. "Es kommt schon ab und zu vor", zitiert GMA Steve Heyano, Chief Operations Officer von Lifemed Alaska.

Der Mutter geht es gut. Der kleine Sky hingegen hatte zunächst noch Probleme mit der Atmung und musste für einige Zeit im Krankenhaus bleiben.

"Ich glaube, selbst wenn er seinen Abschluss macht, wird man ihn als Baby kennen, das im Flugzeug geboren wurde", sinnierte die stolze Mutter im Interview mit KTUU.

Auch das Team von LifeMed Alaska veröffentlichte stolz ein Bild zur Geburt auf Facebook. "Die Welt braucht heutzutage einige gute Nachrichten und was ist besser als eine erstaunliche Geburtsgeschichte!"

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Chrystal M Hicks, Screenshot/Facebook/LifeMed Alaska

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