Drama an Badesee: Mann (✝58) stirbt trotz intensiver Reanimation

Bischofsheim - Schreckliches Unglück mit tragischem Ausgang an einem Badesee im hessischen Bischofsheim im Kreis Groß-Gerau. Dort verstarb am frühen Samstagabend ein Mann nach minutenlangem Überlebenskampf. Auch die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Neben der Polizei nahm auch die Kripo noch direkt am Ort des Geschehens die ersten Ermittlungen auf.
Neben der Polizei nahm auch die Kripo noch direkt am Ort des Geschehens die ersten Ermittlungen auf.  © 5vision.media

Wie ein Sprecher des südhessischen Polizeipräsidiums berichtete, habe sich der Vorfall gegen 19.07 Uhr ereignet.

Demnach hätten Augenzeugen der Zentralen Leitstelle in Groß-Gerau eine im Eulensee treibende, männliche Person gemeldet, die sich offensichtlich in einer Notlage befand und sich nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Wasser befreien konnte.

Umgehend rückten Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst aus, denen es rund 30 Minuten nach Eingang des Notrufes gelang, den komplett entkräfteten Mann aus dem Badesee zu bergen. Bei ihm handelte es sich um einen 58-Jährigen aus dem Großraum Mainz.

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Nach seiner Rettung begann schließlich ein erbitterter Kampf um das Überleben des Verunglückten, den er und seine Retter jedoch trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen verloren.

Noch am Ort des Geschehens verstarb der 58-Jährige, der ebenfalls zum Eulensee beorderte Rettungshubschrauber Christoph 77 kam somit traurigerweise nicht mehr zum Einsatz.

Ein weiterer Hubschrauber der Hessischen Polizeifliegerstaffel konnte noch während des Anfluges auf den Badesee kehrt machen und umkehren.

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Auch der Rettungshubschrauber Christoph 77 traf am Unglücksort ein, kam jedoch tragischerweise nicht mehr zum Einsatz.
Auch der Rettungshubschrauber Christoph 77 traf am Unglücksort ein, kam jedoch tragischerweise nicht mehr zum Einsatz.  © 5vision.media

In der Folge schaltete sich auch die Kriminalpolizei in den noch unklaren Unglücksfall ein und nahm erste Ermittlungen an Ort und Stelle auf. Dass ein Fremdverschulden vorlag, kann zum jetzigen Zeitpunkt jedoch bereits ausgeschlossen werden.

Insgesamt waren an dem dramatischen Einsatz die Feuerwehren aus Bischofsheim und Nauheim, zwei Notärzte, drei Rettungswagen sowie der Brandschutzaufsichtsdienst, fünf Streifenwagen der südhessischen Polizei und die Notfallseelsorge beteiligt.

Titelfoto: 5vision.media

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