Mögliche Bombe in Böblingen? Sie könnte aus dem Zweiten Weltkrieg stammen

Böblingen - Ein verdächtiger Gegenstand soll am Samstag in der Böblinger Innenstadt freigelegt werden.

In Böblingen wurde eventuell eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. (Symbolbild)
In Böblingen wurde eventuell eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. (Symbolbild)  © Uwe Zucchi/dpa

Laut Sprecher der Stadt könnte es sich dabei um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln - sollte sich der Verdacht bestätigen, müssen am Sonntag rund 1900 Menschen ihre Häuser für eine Entschärfung verlassen.

Der magnetische Gegenstand wurde laut Sprecher zuvor im Rahmen einer routinemäßigen Auswertung einer Baustelle entdeckt. 

Was sich dort in rund vier bis fünf Metern Tiefe in der Erde befindet, lasse sich erst nach der Freilegung am Samstag sagen. 

Die mögliche Entschärfung sei für Sonntag angesetzt, dafür müsste ein Teil der Stadt evakuiert werden.

Die Deutsche Bahn kündigte an, dass es im Fall einer Entschärfung in Böblingen zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr kommen könnte. 

Laut Sprecher der Stadt wurden zu Kriegszeiten in der Gegend viele Bomben abgeworfen, zwei Verdachtsfälle in den Jahren 2017 und 2018 hatten sich beide als Fliegerbomben herausgestellt.

Doch keine Fliegerbombe in Böblingen

Update, 6. August, 13.22 UhrDer verdächtige Fund auf einer Baustelle in der Innenstadt von Böblingen ist kein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Es handele sich bloß um die Splitter einer schon vor langer Zeit detonierten Fliegerbombe, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Eine Entschärfung sei nicht nötig.

Bei einer routinemäßigen Auswertung einer Baustelle war einem Sprecher zufolge ein magnetischer Gegenstand in vier bis fünf Metern Tiefe entdeckt worden. Er stellte sich als Metallsplitter heraus die so angeordnet waren, dass sie zunächst nicht von einem Blindgänger unterschieden werden konnten, wie es weiter hieß.

Dem Stadtsprecher zufolge waren zu Kriegszeiten in der Gegend viele Bomben abgeworfen worden, zwei Verdachtsfälle in den Jahren 2017 und 2018 hatten sich beide als Fliegerbomben herausgestellt.

Titelfoto: Uwe Zucchi/dpa

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