Evakuierung wegen möglicher Blindgänger: Tausende Menschen betroffen

Belm - Wegen des Verdachts auf drei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg müssen an diesem Sonntag rund 3000 Menschen in Belm (Kreis Osnabrück) ihre Wohnungen verlassen.

Der Evakuierungsbereich im betroffenen Ortsteil Vehrte soll nach Planungen der Gemeinde bis 9.30 Uhr geräumt sein.
Der Evakuierungsbereich im betroffenen Ortsteil Vehrte soll nach Planungen der Gemeinde bis 9.30 Uhr geräumt sein.  © Patrick Seeger/dpa

Der Evakuierungsbereich im betroffenen Ortsteil Vehrte soll nach Planungen der Gemeinde bis 9.30 Uhr geräumt sein.

Experten hatten anhand von Luftbildern und Vermessungen vor Ort drei mögliche Orte ausgemacht, an denen die Blindgänger von 1944 liegen könnten.

Sprengmeister sollen die Kampfmittel im Lauf des Sonntags entschärfen.

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Neben mehreren Straßen soll dafür auch die Bahnlinie Osnabrück-Bremen gesperrt werden. Die Bewohner werden vorübergehend in einem Schul- und Sportzentrum untergebracht.

Die wegen der Corona-Pandemie geltenden Abstandsregeln werden vorübergehend außer Kraft gesetzt. Weitere Informationen erhaltet Ihr hier.

Laut der Gemeinde ist es das neunte Mal in den vergangenen sieben Jahren, dass mutmaßliche Bombenblindgänger in Belm geortet wurden.

Titelfoto: Patrick Seeger/dpa

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