Bombe in Koblenz entschärft: Tausende mussten Wohnungen verlassen

Koblenz - Der Kampfmittelräumdienst hat eine 500-Kilo-Fliegerbombe in Koblenz entschärft. Das teilte die Stadt am Sonntag mit.

Containerwände umgeben den Fundort der amerikanischen 500 kg-Bombe in einer Baugrube für einen Supermarkt im Stadtteil Goldgrube. Die mit Wasser gefüllten Container ermöglichen, den Evakuierungsradius bei der Entschärfung auf 500 Meter zu halbieren.
Containerwände umgeben den Fundort der amerikanischen 500 kg-Bombe in einer Baugrube für einen Supermarkt im Stadtteil Goldgrube. Die mit Wasser gefüllten Container ermöglichen, den Evakuierungsradius bei der Entschärfung auf 500 Meter zu halbieren.  © dpa/Thomas Frey

Tausende Koblenzer mussten am Morgen ihre Wohnungen oder Häuser verlassen.

Die US-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Dienstag vergangener Woche bei Bauarbeiten für einen kleinen Supermarkt im Stadtteil Goldgrube entdeckt worden.

Ursprünglich war geplant, dass Anwohner in einem Sicherheitsradius von 1000 Metern um die Fundstelle ihre eigenen vier Wände verlassen müssen, das wären rund 15.000 Menschen gewesen.

Der Radius wurde später auf 500 Meter verkleinert. Möglich machte dies ein spezieller Splitterschutz für die Entschärfung.

Hierfür wurden Übersee-Container übereinander gestapelt und mit Wassertanks schwer beladen.

Die Container wurden miteinander vertäut und in U-Form um den Blindgänger gestellt, um eine Barrikade für den Fall eines Unfalls zu haben.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Frederik von Erichsen, dpa /Thomas Frey

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