Verdacht auf Weltkriegs-Bomben: Shell-Areal in Godorf wird durchsucht

Köln – Bei Bauarbeiten im "Shell Energy and Chemicals Park Rheinland" am Standort Godorf in Köln wurden möglicherweise zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Aktuell wird das Gelände geprüft, sodass im Dezember mit den Grabungen begonnen werden kann.

Die Einfahrt zur Shell Raffinerie in Köln-Godorf: Auf dem Gelände wurden möglicherweise zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die in den kommenden Wochen geborgen werden müssen.
Die Einfahrt zur Shell Raffinerie in Köln-Godorf: Auf dem Gelände wurden möglicherweise zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die in den kommenden Wochen geborgen werden müssen.  © Oliver Berg/dpa

Wie die Stadt Köln mitteilte, wurden die "Verdachtspunkte" bei Überprüfungen eines künftigen Baugrundstücks gefunden.

Nachdem man Luftbilder der Alliierten ausgewertet hatte, konnte nicht mehr ausgeschlossen werden, dass sich die zwei Blindgänger unmittelbar in der Nähe des Grundstücks befinden könnten.

Es folgte eine Abstimmung zwischen Shell, dem Ordnungsamt der Stadt Köln, dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf und der Bezirksregierung Köln.

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Daraufhin wurde beschlossen, dass Ausgrabungen zeigen müssen, ob es sich tatsächlich um Blindhänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln könnte.

Es hieß, dass die Grabungen an verschiedenen Tagen stattfinden werden. Beginnen wollen die Beteiligten Anfang Dezember.

Noch ist unklar, ob es zu einer Evakuierung kommen muss.

Aktuell werden Schutzvorrichtungen installiert, um mögliche Gefahren bei den Grabungen abwenden zu können. Neben einem Entlastungsgraben werden außerdem 32 mit Wasser gefüllte Container aufgestellt, damit wichtige Shell-Anlagen nicht beschädigt werden.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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