Nach Fliegerbomben-Fund: Entschärfung und kilometerlanger Stau auf A7

Hamburg - Bei Bauarbeiten in Hamburg-Waltershof wurde direkt neben der viel befahrenen Autobahn 7 eine 500-Pfund-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bereiten in Hamburg eine Bomben-Entschärfung vor. (Symbolbild)
Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bereiten in Hamburg eine Bomben-Entschärfung vor. (Symbolbild)  © Bodo Marks/dpa

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, müsse die Autobahn vermutlich komplett gesperrt werden, um die Bombe zu entschärfen.

Gegenwärtig berät ein Expertenteam von Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst über die nächsten Schritte. Nach ersten Informationen befinde sich die Bombe in einer Tiefe von neun Metern. Sie müsse händisch oder mit einem Schneider entschärft werden, so ein Sprecher des Kampdmittelräumdienstes. 

Erst im August mussten Teile der A7 bei Schnelsen gesperrt werden. Damals hatten Bauarbeiter eine 500-Kilo-Fliegerbombe im Boden entdeckt (TAG24 berichtete). 

Für die einstündige Entschärfung errichtete die Polizei einen Sperrradius von 300 Metern um den Fundort, mehrere Häuser mussten evakuiert werden. Anwohner sollten sich im Gebäude und nur auf der von der Bombe abgewandten Seite aufhalten. 

Ob die Entschärfung in Hamburg-Waltershof noch am Dienstag stattfinden soll, wurde noch nicht bekannt gegeben. 

Update, 22. September, 18.30 Uhr: Fliegerbombe an Autobahn 7 entschärft - Kilometerlange Staus

Der Kampfmittelräumdienst (KRD) in Hamburg hat die Fliegerbombe entschärft. 

"Die Fliegerbombe konnte, durch den KRD erfolgreich entschärft werden. Alle Absperr- und Sicherungsmaßnahmen werden schnellstmöglich zurückgenommen", twitterte die Feuerwehr nach dem rund einstündigen Einsatz. 

Während der Entschärfung der Bombe kam es auf der A7 in beiden Richtungen zu kilometerlangen Staus im Berufsverkehr. 

Titelfoto: Bodo Marks/dpa

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