Nahe der Köhlbrandbrücke: Bomben-Verdacht in der Elbe

Hamburg - Liegt eine Bombe mitten in der Elbe? Das versucht gerade die Feuerwehr Hamburg herauszufinden.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes sind im Einsatz am Hafen.
Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes sind im Einsatz am Hafen.  © Blaulicht-News.de

Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes sind seit Dienstagmittag auf der Elbe nahe der Köhlbrandbrücke im Einsatz.

Nach ersten Informationen soll bei Taucharbeiten gegen 10 Uhr im Bereich des Anlegers Neuhof ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden sein.

Es könnte sich dabei um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handeln.

Das sollen nun Taucher herausfinden.

Dann wird auch das weitere Vorgehen und damit eine mögliche Sperrung der Köhlbrandbrücke klar.

TAG24 bleibt dran.

Update, 20.09 Uhr: Bombe erfolgreich gesprengt

Wie die Feuerwehr am Dienstagabend bestätigte, wurde tatsächlich eine 250 Pfund schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Elbe gefunden.

Da die Bombe nicht transportfähig war, musste eine kontrollierte Sprengung vor Ort durchgeführt werden.

Der Schiffsverkehr im Bereich zwischen Kattwykbrücke und Sandauhafen wurde für den Zeitraum der Sprengung durch die Wasserschutzpolizei gesperrt.

Weitere Evakuierungsmaßnahmen waren nicht erforderlich.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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