Zehnte Fliegerbombe auf Baustelle in Halle gefunden: Entschärfung geglückt

Halle (Saale) - Am Montag wurde erneut auf der Baustelle eines neuen Fußball-Nachwuchsleistungszentrums in Halle eine Fliegerbombe gefunden.

Auf dem Gelände des geplanten Hallescher FC-Nachwuchsleistungszentrums wurde nun bereits zum zehnten Mal eine Bombe gefunden. (Archivbild)
Auf dem Gelände des geplanten Hallescher FC-Nachwuchsleistungszentrums wurde nun bereits zum zehnten Mal eine Bombe gefunden. (Archivbild)  © Johannes Stein/dpa-Zentralbild/dpa

Der Sprengkörper soll am Dienstag ab 11 Uhr vor Ort entschärft werden, wie die Stadt am Montag mitteilte.

Da sich der Fundort in großer Entfernung zu angrenzenden Wohngebäuden befinde, seien lediglich 16 Menschen von einer Evakuierung betroffen und dazu angehalten, bis Dienstagmorgen um 9 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen.

Um den Gefahrenbereich werden mit Erde gefüllte Container aufgestellt. Zudem wird eine anliegende Gartensparte geräumt.

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Bei der nun gefundenen Bombe handelt es sich bereits um die zehnte, die auf dem Gelände an der Willi-Bredel-Straße im Stadtteil Silberhöhe zu Tage kam. Dort soll eines Tages das neue Nachwuchsleistungszentrum des Halleschen FC entstehen.

Erst am vergangenen Donnerstag war eine 75 Kilo schwere Weltkriegsbombe auf derselben Baustelle gefunden worden und nach einem erfolglosen Entschärfungsversuch am Freitag gesprengt worden.

Zuvor mussten rund 2800 Menschen in einem Radius von etwa 500 Metern ihre Wohnungen und Arbeitsplätze aus Sicherheitsgründen verlassen.

Update, 8. Juni, 14.25 Uhr: Fliegerbombe wurde entschärft

Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Dienstagvormittag entschärft, wie die Stadt mitteilte. Für die Entschärfung des Blindgängers durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes war um die Fundstelle im Stadtteil Halle-Silberhöhe eine Barriere aus mit Sand gefüllten Stahlcontainern errichtet worden.

Eine Evakuierung der am Rand der Gefahrenzone liegenden Wohnhäuser konnte so den Angaben nach weitestgehend vermieden werden. Insgesamt 16 Menschen sowie Teile anliegender Gartensparten waren von einer zeitweisen Räumung betroffen.

Titelfoto: Johannes Stein/dpa-Zentralbild/dpa

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