Blindgänger entschärft: Heute mussten 1000 Stuttgarter aus ihrer Wohnung!

Stuttgart - Am heutigen Sonntag heißt es für rund 1000 Menschen in Stuttgart-Möhringen: Raus aus der Wohnung. Der Grund: ein Weltkriegs-Blindgänger.

Der entschärfte Blindgänger am Sonntag.
Der entschärfte Blindgänger am Sonntag.  © Tom Weller/dpa

Wie berichtet beginnt die Evakuierung des Sicherheitsbereichs um 8 Uhr. Die betroffenen Anwohner wurden bereits informiert.

Folgende Straßenzüge sind von den Räumungen betroffen:

  • Balinger Straße
  • Falkenstraße
  • Fleischhauerstraße
  • Haldenwies Gewann
  • Im Ried
  • Kremmlerstraße
  • Onstmettinger Weg
  • Rosenwiesstraße
  • Tailfinger Straße
  • Winterlinger Weg

Wie lange die Entschärfung dauern wird, könne laut der Stadt Stuttgart momentan noch nicht abgeschätzt werden. 

Dies hänge unter anderem von der Bauart und vom Zustand der Bombe ab.

Für Anwohner, die für die Dauer der Evakuierung keine Aufenthaltsmöglichkeit haben, steht nach Angaben des Rathauses ab 8 Uhr die Aula des Königin-Charlotte-Gymnasiums (Sigmaringer Str. 85) als vorübergehende Unterkunft zur Verfügung.

Update: 11.21 Uhr

Bombe entschärft

Wie das Rathaus auf Facebook mitteilt, ist die Fliegerbombe erfolgreich entschärft worden. Alle Anwohner können demnach in ihre Wohnungen zurückkehren.

Update: 14 Uhr

Entwarnung um 11 Uhr

Gegen 11 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung.
Gegen 11 Uhr gab der Sprengmeister Entwarnung.  © Tom Weller/dpa

Von dem Blindgänger in Stuttgart-Möhringen geht keine Gefahr mehr aus, wie das Rathaus mitteilt.

"Die Entschärfung der 250 kg schweren britischen Fliegerbombe verlief problemlos", so die Stadt. 

Zunächst evakuierte die Polizei demnach einen Sicherheitsbereich und sperrte das Gebiet rund um die Fundstelle für den Verkehr. "Um 9.45 Uhr begann der Sprengmeister mit den Entschärfungsarbeiten. Gegen 11 Uhr gab er Entwarnung."

Nach der Auswertung von Luftbildaufnahmen hatten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Möhringen den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Eine Untersuchung brachte Gewissheit, ist weiter zu lesen. 

Während der Entschärfungsarbeiten konnten Personen ohne andere Aufenthaltsmöglichkeiten das Königin-Charlotte-Gymnasium in der Sigmaringer Str. 85 als Unterkunft nutzen. "Dabei wurde sichergestellt, dass die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Mindestabstände zwischen den Personen zur Eindämmung des Coronavirus eingehalten wurden." 

Etwa 30 evakuierte Betroffene hielten sich bis zum Ende der Entschärfung im Gymnasium auf.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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