Verdacht auf Blindgänger: 900 Menschen müssen Wohnungen verlassen

Wilhelmshaven - Für die Bergung eines Bomben-Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg haben rund 900 Menschen in Wilhelmshaven ihre Wohnungen räumen müssen.

Der Fundort sei mitten auf einem Feld, in dem Gebiet gebe es nicht viele Haushalte. (Symbolbild)
Der Fundort sei mitten auf einem Feld, in dem Gebiet gebe es nicht viele Haushalte. (Symbolbild)  © Swen Pförtner/dpa

Das Gebiet sei kontrolliert worden, auch per Drohne - und es sei in einem Umkreis von 1000 Metern menschenleer, sagte die Sprecherin der Stadt Wilhelmshaven, Julia Muth, am Sonntag.

Der Fundort sei mitten auf einem Feld, in dem Gebiet gebe es nicht viele Haushalte. Wann die Menschen in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren können, war zunächst unklar.

Bei Bauarbeiten in der Nähe eines Kavernengeländes seien mehrere Kampfmittelverdachtspunkte gefunden worden, teilte die Stadt mit. Die näheren Untersuchungen des Kampfmittelräumdienstes erhärteten an einer Stelle den Verdacht auf einen Blindgänger.

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Auch zwei Altenpflegeheime in dem Gebiet mussten geräumt werden.

Während der Bergungsarbeiten wurde die A29 zwischen den Anschlussstellen Fedderwarden und Fedderwardergroden in beide Richtungen gesperrt.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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