Weltkriegsbombe in Lindenthal: Blindgänger erfolgreich entschärft

Köln – Im Kölner Stadtteil Lindenthal wurde am Montagmorgen bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe gefunden. Gegen 16.30 Uhr konnte der Blindgänger entschärft werden.

Die verhältnismäßig kleine Bombe wurde erneut im Westen von Köln gefunden und wird noch heute entschärft.
Die verhältnismäßig kleine Bombe wurde erneut im Westen von Köln gefunden und wird noch heute entschärft.  © Stadt Köln

Bei der gefundenen Bombe handelt es sich laut Angaben der Stadt Köln um eine amerikanische Ein-Zentner-Bombe (100 Kilogramm) mit Heckaufschlagzünder.

Wie schon Wochen zuvor wurde auch diese Bombe im Bereich Hohenlind gefunden.

Das Krankenhaus, das bei den vorherigen Bombenfunden teils evakuiert werden musste, ist dieses Mal nicht betroffen. Allerdings sollten sich Mitarbeitende und Patienten in sichere Räumlichkeiten begeben.

Bauarbeiter finden vermeintliche Bombe an Bahnstrecke
Bombenfund Bauarbeiter finden vermeintliche Bombe an Bahnstrecke

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst legte den zu evakuierenden Bereich auf 250 Meter fest.

Von der Evakuierung um die Werthmannstraße sind mehr als 200 Anwohner betroffen.

Update, 16.44 Uhr: Fliegerbombe konnte entschärft werden

Fritz Pütz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst war mitverantwortlich für die kontrollierte Entschärfung der Bombe.
Fritz Pütz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst war mitverantwortlich für die kontrollierte Entschärfung der Bombe.  © Stadt Köln

Am Nachmittag gab die Stadt Köln Entwarnung: Die Bombe konnte erfolgreich entschärft werden.

Fritz Pütz vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf half dabei, die Bombe zu entschärfen.

Alle Verkehrssperrungen werden nun nach und nach aufgehoben und alle betroffenen Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Weltkriegsbombe unschädlich gemacht

Update, 16.16 Uhr: Klingeldurchgang abgeschlossen

Kurz nach 16 Uhr konnte der zweite Klingeldurchgang abgeschlossen werden.

Seitdem sind die Straßen und auch der Luftraum um das Gebiet der zu entschärfenden Bombe gesperrt.

"Sobald alle unbeteiligten Personen das Gebiet verlassen haben, soll die Freigabe für die Entschärfung erteilt werden", hieß es seitens der Stadt Köln.

Update, 16 Uhr: Zweiter Klingeldurchgang läuft

Aktuell laufen die Vorbereitung für die Entschärfung der Bombe. Aktuell wird der zweite Klingeldurchgang durchgeführt. Sobald dieser abgeschlossen sei, werde man die Militärringstraße zwischen Dürener Straße und Gleueler Straße sperren, teilte die Stadt Köln am Nachmittag mit.

Es wurde außerdem bekannt gegeben, dass es sich bei dem heutigen Fund um eine Zufallsentdeckung handele.

Die Bombe war bei einer umfangreichen Sondierungsmaßnahme nicht gefunden worden, da sie sich unter einer Leitung versteckte.

Stadt Köln informiert Bürger bei Twitter

300 Anwohner von Evakuierung betroffen

Update, 14.22 Uhr: Anlaufstelle für Anwohner festgelegt

Die Stadt Köln teilte mit, dass sich von der Evakuierung betroffene Anwohner in der Turnhalle des Apostelgymnasiums an der Biggestraße 2 einfinden können. Insgesamt müssen 300 Personen ihre Wohnungen verlassen.

Auch Hunde dürfen mit auf das Schulgelände gebracht werden, allerdings nicht in die Turnhalle mitgenommen werden, hieß es.

Der Militärring wird mit Beginn der Evakuierungsmaßnahmen in Kürze für den Autoverkehr gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den gesamten Bereich zu meiden.

Noch ist nicht bekannt, wann es zu der Entschärfung kommen soll.

Titelfoto: Montage: Stadt Köln

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