Ab Freitag bis zu 5000 neue Impftermine in Sachsen

Dresden - Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Sachsen stellt von diesem Freitag an sein System zur Vergabe von Impfterminen um. Aufgrund der stabilen Impfstoffmenge sollen künftig nicht mehr auf einmal Zehntausende, sondern kontinuierlich wenige Termine vergeben werden.

Laut DRK sollen rund 25.000 Impftermine für die Impfzentren bis 17. Mai vergeben werden.
Laut DRK sollen rund 25.000 Impftermine für die Impfzentren bis 17. Mai vergeben werden.  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

Das soll Menschen in unterschiedlichen Situationen ermöglichen, einen Impftermin zu bekommen, sagte ein DRK-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage.

Los geht es am Freitag ab 8.00 Uhr auf dem Buchungsportal mit 5000 neuen Impfterminen für den Zeitraum vom 17. bis zum 19. Mai.

DRK-Chef Rüdiger Unger hatte zuvor bereits angekündigt, dass künftig immer montags, mittwochs und freitags neue Impftermine gebucht werden können.

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Bis zum 17. Mai sollen auf diese Weise rund 25.000 Impftermine für die Impfzentren vergeben werden. Laut DRK sind bisher schon 446.000 Impfungen für den Mai geplant oder bereits verabreicht worden.

Bisher hatte das DRK, das die Vergabe des Impfstoffs für den Freistaat regelt, immer Tausende Termine etwa aller zehn Tage freigeschaltet.

Zuletzt waren es laut Unger rund 70.000 Termine, die innerhalb von 30 Stunden vergeben waren. Der DRK-Chef rief dazu auf, bei den Buchungen möglichst das Onlineportal zu nutzen.

Bisher in Sachsen etwas mehr als 1,5 Millionen Impfdosen verabreicht

Der Eingang zum Dresdner Impfzentrum - gut besucht. Wegen der stabilen Impfstoffmenge und der Systemumstellung wird es neue Termine geben.
Der Eingang zum Dresdner Impfzentrum - gut besucht. Wegen der stabilen Impfstoffmenge und der Systemumstellung wird es neue Termine geben.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Ressourcen des Callcenters seien überschaubar. Täglich seien zuletzt zwischen 70.000 und 80.000 Anrufe bei der Hotline eingegangen, das aber nur höchstens 10.000 Anrufe entgegennehmen könne.

Sei dort über Stunden niemand erreichbar, führe das zu Unmut, sagte Unger.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen bisher mehr als 1,5 Millionen Impfdosen verabreicht - rund 456.000 Menschen gelten als vollständig geimpft. Mit einer Quote von 11,2 Prozent liegt der Freistaat bei der Zahl der vollständig Geimpften bundesweit auf dem zweiten Platz.

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Am Dienstag hatte das Kabinett anders als zunächst geplant entschieden, die gut ein Dutzend Impfzentren in Sachsen vorerst weiter offen zu lassen - mindestens bis Ende Juli.

Am Donnerstag gab der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages laut SPD-Fraktion dafür 24,5 Millionen Euro Landesmittel frei - vom Bund gibt es 43,3 Millionen Euro.

Nun sei die Finanzierung des Weiterbetriebs der Impfzentren und der mobilen Impfteams in Sachsen gesichert, betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Dirk Panter. "Damit kann die Impfkampagne weiter Fahrt aufnehmen."

Titelfoto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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