Beim Impfgipfel wollen Land und Verbände das Chaos ordnen

Stuttgart - Um gewappnet zu sein für eine Zeit mit ausreichend Impfstoff, wollen Landesregierung und Verbände auf einem "Impfgipfel" Erfahrungen austauschen und Abläufe planen.

Das Gesundheitsamt rechnet schon bald mit mehr Corona-Impfdosen. (Symbolbild)
Das Gesundheitsamt rechnet schon bald mit mehr Corona-Impfdosen. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Denn das Gesundheitsministerium rechnet schon bald mit mehr Dosen und lädt die mehr als 70 Kommunalpolitiker, Verbände und Vertreter des Gesundheitssystems für Freitag (11 Uhr) zu einer Videoschalte ein.

Die Opposition kritisierte vorab, Gesundheitsminister Manne Lucha (60, Grüne) wolle mit dem Impfgipfel von Versäumnissen zum Beispiel bei Senioren ablenken. Hausärzte wiederum fürchten, dass das Impfchaos in ihre Praxen verlagert wird.

Nach Angaben Luchas soll der Gipfel dazu dienen, die nächste Phase der Impfkampagne in Baden-Württemberg vorzubereiten.

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Stehe deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung, breche "eine neue Phase für die Impfungen im Land an", sagte der Grünen-Minister im Vorfeld der Gespräche.

Das Impfen sei der wichtigste Schritt, um langfristig wieder zu einem möglichst normalen Alltag zurückzukehren.

In Baden-Württemberg steigt die Zahl der Lieferungen an Corona-Impfstoff nur langsam.

Im Südwesten könnte deutlich mehr geimpft werden, als derzeit Dosen vorhanden sind. Zudem ist noch unklar, welchen Umfang die Impflieferungen ab Mai haben werden. Das Ministerium rechnet damit, dass die Impfungen "deutlich an Fahrt aufnehmen".

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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