Boris Palmer fordert Notfallzulassung für CureVac-Impfstoff

Tübingen - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (48, Grüne) hat eine deutsche Notfallzulassung für den in der baden-württembergischen Stadt produzierten Corona-Impfstoff des Unternehmens CureVac gefordert.

Boris Palmer (48, Grüne) fordert Notfallzulassung desn Curevac-Impfstoffs.
Boris Palmer (48, Grüne) fordert Notfallzulassung desn Curevac-Impfstoffs.  © Tom Weller/dpa

"CureVac hat auf Vorrat Impfstoff produziert. Jetzt könnten diese Dosen Leben retten", sagte der Grünen-Politiker der Augsburger Allgemeinen.

Die EU lasse sich "ewig Zeit" für die Zulassung kritisierte Palmer. "Die Schein-Sicherheit von bürokratischer Prüfung wird über die reale Sicherheit eines Impfstoffes gestellt."

Und: "Wann sollte denn eine Notfallzulassung Sinn machen, wenn nicht in der dritten Welle dieser Pandemie?", fragte der Politiker.

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Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hatte das schnelle Prüfverfahren im Februar gestartet. Abhängig von den klinischen Daten erwartet das Unternehmen die Zulassung für die EU im zweiten Quartal 2021.

CureVac möchte seinen Corona-Impfstoff von Juni an einsetzen können.

Bisher sind in der EU die Vakzine von Biontech/Pfizer, AstraZeneca, Moderna und Johnson & Johnson zugelassen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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