Corona-Drittimpfungen in Bayern gestartet, Erstimpfung bleibt aber Priorität

München - Bayern hat mit Corona-Drittimpfungen für bestimmte Gruppen begonnen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) wirbt weiterhin für die Erstimpfung gegen das Coronavirus.
Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) wirbt weiterhin für die Erstimpfung gegen das Coronavirus.  © Armin Weigel/dpa

"Es gab bereits rund 2900 Auffrischungsimpfungen in Bayern", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (56, CSU) am Donnerstag in München.

Knapp 1960 Menschen wurden demnach in Impfzentren geimpft, etwa 930 in Arztpraxen. Holetschek nannte die Resonanz "sehr erfreulich".

Die Auffrischungsimpfungen seien zunächst "für die Menschen mit dem größten Corona-Risiko" vor allem in Pflegeheimen gedacht, deren Zweitimpfung mindestens ein halbes Jahr zurückliegt, sagte Holetschek.

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Man müsse sich aber "zeitnah auch darüber Gedanken machen und entscheiden, ob wir im Rahmen der gesundheitlichen Vorsorge nicht auch allen über 60-Jährigen, die das wollen, eine Auffrischungsimpfung anbieten."

Priorität hätten aber weiter Erstimpfungen, Impfstoff sei genügend vorhanden.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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