Corona-Impfung: Zweiter AstraZeneca-Piks für Sachsens Gesundheitsministerin Köpping

Von Corinna Schwanhold

Leipzig - Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) ist zum zweiten Mal mit AstraZeneca geimpft worden.

Voller Schutz: Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) hat sich zum zweiten Mal mit Astrazeneca impfen lassen.
Voller Schutz: Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (63, SPD) hat sich zum zweiten Mal mit Astrazeneca impfen lassen.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Sie ließ sich den Wirkstoff am Montag im Impfzentrum an der Leipziger Messe spritzen, um den vollen Schutz zu erhalten.

Köpping hatte sich bereits im April AstraZeneca verabreichen lassen und den regulären Abstand von zwölf Wochen zwischen den Impfdosen abgewartet, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte.

Die SPD-Politikerin warb in der Vergangenheit mehrfach für den britischen Impfstoff. Er biete einen sehr guten Schutz und sei von der EU zugelassen.

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"Je umfangreicher wir alle vorhandenen Impfstoffe nutzen, desto schneller kommen wir unserem Ziel entgegen, einen guten Gemeinschaftsschutz zu erreichen", hatte sie zuletzt in der vergangenen Woche gesagt.

Zugleich appellierte die Ministerin nach ihrer Zweitimpfung an die Menschen, sich impfen zu lassen. "Wir sind jetzt in der Situation, die wir monatelang herbeigesehnt haben: Es gibt ausreichend Impftermine, ohne dass auf die Buchung gewartet werden muss." Die geringe Zahl an Neuinfektionen dürfe nicht dazu führen, leichtsinnig zu werden.

In Sachsen sind laut Übersicht des Robert Koch-Institutes (RKI) 34,4 Prozent der Menschen vollständig geimpft - damit liegt der Freistaat leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Zuletzt hatte eine Stichprobe des Deutschen Roten-Kreuzes (DRK) ergeben, dass tausende Zweitimpftermine in Sachsen wegen nicht wahrgenommener Termine entfallen.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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