Curevac reicht Schnell-Prüfverfahren für Impfstoff in der Schweiz ein

Tübingen - Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac hat ein Schnell-Prüfverfahren für seinen Impfstoffkandidaten CVnCoV in der Schweiz eingereicht.

Das Tübinger Unternehmen hat seinen Impfstoffkandidat für ein Schnellprüfverfahren in der Schweiz eingereicht.
Das Tübinger Unternehmen hat seinen Impfstoffkandidat für ein Schnellprüfverfahren in der Schweiz eingereicht.  © Sebastian Gollnow/dpa

Der Zulassungsantrag sei bei Swissmedic eingereicht worden, der Schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte und damit auch für Impfstoffe.

Dies teilte Curevac am Montag in Tübingen mit. Swissmedic werde die Daten mit Blick auf eine mögliche Marktzulassung in der Schweiz prüfen. Durch dieses Verfahren kann die Zeit bis zur Genehmigung verkürzt werden.

"Die Schweiz ist ein bedeutender Markt für Curevac, nicht nur in Bezug auf CVnCoV", sagte der Strategiechef des Unternehmens, Antony Blanc.

Die Schweizer Regierung und Curevac hatten Anfang Februar einen Vertrag über die Lieferung von fünf Millionen Impfdosen abgeschlossen. Er basiert auf der Liefervereinbarung zwischen der Europäischen Kommission und dem Unternehmen.

Der Impfstoffkandidat von Curevac ist derzeit in der finalen Phase der klinischen Entwicklung. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hatte das schnelle Prüfverfahren im Februar gestartet. Abhängig von den klinischen Daten erwartet das Unternehmen die Zulassung für die EU im zweiten Quartal 2021.

Curevac möchte seinen Corona-Impfstoff von Juni an einsetzen können.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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