"Ein kleiner Piks": Erste Corona-Impfung für Hamburgs Bürgermeister Tschentscher

Von Bernhard Sprengel

Hamburg - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hat sich am Freitag gegen Corona impfen lassen.

Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Seine zweite Impfung solle in sechs Wochen erfolgen.
Peter Tschentscher (55, SPD), Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Seine zweite Impfung solle in sechs Wochen erfolgen.  © Marcus Brandt/dpa

"Ein kleiner Piks und ein großer Schutz, den man mit einer solchen Impfung erhält gegen ein tückisches Virus", sagte der 55-Jährige anschließend.

Seine zweite Impfung werde in sechs Wochen erfolgen.

"Und dann ist man vollständig und sehr gut geschützt gegen das Coronavirus, auch gegen die neuen Varianten, die uns ja noch ein bisschen Sorgen machen."

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Die zuerst in Indien nachgewiesen Delta-Variante sei auf dem Vormarsch und werde demnächst das Infektionsgeschehen dominieren. "Es kommt darauf an, dass wir schneller mit der Impfung sind als die Delta-Variante sich verbreitet." Tschentscher wurde nach Angaben eines Sprechers mit Biontech geimpft.

Der Bürgermeister rief alle Hamburger auf, sich einen Impftermin zu besorgen. Für Berechtigte der Impfpriorität 3, das heißt über 60-Jährige, Menschen mit Vorerkrankungen oder einem Beruf mit hohem Ansteckungsrisiko, gebe es noch freie Termine im zentralen Impfzentrum.

Sobald es aus dieser Gruppe keine Nachfrage mehr gebe, werde die Priorisierung im Impfzentrum aufgehoben, sagte Tschentscher. Hausärzte können bereits seit dem 7. Juni jeden, der es will, impfen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts sind 50 Prozent der Hamburger mindestens einmal geimpft, knapp 33 Prozent sind vollständig immunisiert. "Das ist ein Riesenfortschritt. Deswegen sind die Infektionszahlen auch so niedrig", sagte Tschentscher.

Er fügte hinzu: "Der Ausgang aus der Pandemie ist dann erreicht, wenn wir eine sehr hohe Impfquote erzielen konnten."

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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