Nach Impf-Stopp in Dänemark: Tausende AstraZeneca-Dosen gehen nach Deutschland

Kopenhagen/Kiel - Schleswig-Holstein bekommt von Dänemark 55.000 Dosen des Impfstoffes des schwedisch-britischen Herstellers AstraZeneca.

Medizinisches Personal befüllt eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca.
Medizinisches Personal befüllt eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca.  © Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Wie die dänische Regierung am Dienstagabend mitteilte, ist dies eine Art Darlehen.

Die Impfdosen sollen nach einem vereinbarten Zeitraum zurückerstattet werden.

Allerdings hat sich Dänemark entschieden, den AstraZeneca-Impfstoff Vaxzevria wegen der Gefahr von Blutgerinnseln selbst nicht mehr zu verwenden (TAG24 berichtete). Die Regierung hat noch nicht entschieden, was mit ihren anderen gekauften Astrazeneca-Dosen geschehen soll.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke sagte, er sei im Dialog mit mehreren Ländern.

"Wenn wir mit einigen Ländern einen Tauschhandel machen können, bei dem wir AstraZeneca-Impfstoffe an sie senden und einige ihrer Pfizer-Impfstoffe zurückbekommen, ist das natürlich äußerst interessant", sagte Heunicke.

Diskutiert wird auch, ob es möglich ist, Vaxzevria an Freiwillige zu verabreichen.

270.000 Dosen sind zurzeit in Dänemark eingelagert, im Mai würden 350.000 weitere Dosen erwartet, berichtete die dänische Agentur Ritzau.

Titelfoto: Owen Humphreys/PA Wire/dpa

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