Impfstoff: Baden-Württemberg bekommt Zehntausende zusätzliche Dosen

Stuttgart - Baden-Württemberg erhält im Juni zusätzlichen Corona-Impfstoff vom Bund und verteilt diesen auf Kreise mit geringer Impfquote.

Weil Hausärzte nach Pfingsten nicht die vollen Kontingente des Impfstoffs von AstraZeneca abgerufen haben, erhält das Land nun eine Zusatzlieferung. (Symbolbild)
Weil Hausärzte nach Pfingsten nicht die vollen Kontingente des Impfstoffs von AstraZeneca abgerufen haben, erhält das Land nun eine Zusatzlieferung. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Noch in dieser Woche sollen rund 57.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca verteilt werden, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Dienstag mitteilte.

Da Hausärzte nach Pfingsten nicht die vollen Kontingente des Impfstoffs von AstraZeneca abgerufen haben, die dem Land zugeständen hätten, erhalte das Land nun eine Zusatzlieferung, hieß es.

40.000 der Impfdosen sollen demnach auf die acht Stadt- und Landkreise mit der derzeit geringsten Impfquote verteilt werden. Das sind etwa die Städte Heilbronn und Pforzheim sowie etwa der Kreis Waldshut.

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Zudem sollen die drei bevölkerungsreichsten Kreise ohne eigenes zentrales Impfzentrum zusätzliche Dosen erhalten.

Die restlichen Impfdosen werden nach Angaben des Ministeriums auf drei Kreise mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 35 verteilt.

In den acht Kreisen mit den geringsten Impfquoten im Land sollen die zusätzlichen Impfdosen gezielt an Bewohner aus sozial benachteiligten Stadtvierteln in den jeweiligen Kreisen geimpft werden. Dazu sollen etwa mobile Impfteams zum Einsatz kommen.

"Dank der zusätzlichen Impfdosen erfährt unsere Impfkampagne einen deutlichen Schub, und die Impfquoten lassen sich in den Kreisen mit derzeit noch niedrigeren Quoten zum Teil signifikant erhöhen", teilte Gesundheitsminister Manne Lucha (60, Grüne) am Dienstag mit.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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