Impfung zum Schutz der Kinder: Familienministerin appelliert an die Eltern

Von Iris Leithold

Schwerin - Mecklenburg-Vorpommerns Familienministerin Stefanie Drese (44, SPD) hat an die Eltern von Schul- und Kita-Kindern appelliert, sich in den nächsten Wochen gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfiehlt die Impfung gegen Covid-19 für alle Menschen ab 18 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid haben. (Symbolbild)
Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfiehlt die Impfung gegen Covid-19 für alle Menschen ab 18 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid haben. (Symbolbild)  © Moritz Frankenberg/dpa

"Eine Impfung der Eltern ist ein wirkungsvoller Schutz für ihre Kinder", erläuterte Drese am Samstag in einer Mitteilung.

"Sie reduzieren damit das Risiko einer Ansteckung innerhalb der Familie deutlich." Das zeigten jüngste wissenschaftliche Studien aus Israel und Finnland. Demnach böten hohe Covid-Impfraten bei Erwachsenen auch ungeimpften Kindern einen besseren Schutz.

"Wenn sich die Kitas und Schulen wieder füllen, dann wollen wir unbedingt verhindern, dass mögliche Corona-Infektionen wieder in die Einrichtungen gelangen", betonte Drese mit Blick auf Urlaubsreisen in den Sommerferien und die damit verbundene Gefahr der Einschleppung neuer Corona-Infektionen gerade auch mit der Delta-Variante.

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Es gehe neben der Verhinderung schwerer Erkrankungen auch darum, die Übertragung von Sars-CoV-2 deutlich zu reduzieren, so die Ministerin.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) in Deutschland empfiehlt die Impfung gegen Covid-19 für alle Menschen ab 18 Jahren sowie für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren, die aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von Covid haben.

Möglich ist eine Impfung aber für alle Kinder ab zwölf Jahren.

Der entsprechende Impfstoff ist von der Europäischen Kommission zugelassen worden, die damit einer Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) folgte.

Titelfoto: Moritz Frankenberg/dpa

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