Kein Schutz: Frau soll schon vierte Impfung bekommen haben!

Wien - Immer mehr Deutsche und Österreicher holen sich derzeit ihre dritte Corona-Impfung ab. Doch bei der 66-jährigen Bozidarka S. aus der österreichischen Hauptstadt Wien haben diese drei Spritzen anscheinend noch nicht ausreichend geholfen. Sie soll laut einem Medienbericht bereits die vierte Impfung erhalten haben!

Eine 66-jährige Österreicherin hat bereits vier Corona-Impfungen bekommen (Symbolbild).
Eine 66-jährige Österreicherin hat bereits vier Corona-Impfungen bekommen (Symbolbild).  © Wolfgang Kumm/dpa

Wie das österreichische Medienportal heute.at berichtet, soll die 66-Jährige bereits Ende September ihren vierten Stich erhalten haben.

"Erst glaubten wir an einen Fehler", erzählt ihr Enkel im Gespräch mit dem Magazin.

Doch es war kein Fehler! Die Dame hätte keine Antikörper gebildet, so der Enkel weiter.

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Da die Rentnerin jedoch an Asthma und Diabetes leidet, wollte sie sich unbedingt gegen das Coronavirus schützen.

Im Frühling bekam sie laut dem Bericht zweimal eine Moderna-Spritze verabreicht.

Erst Moderna, dann AstraZeneca

Durch die Grunderkrankungen entwickelten sich bei der Rentnerin kaum Antikörper (Symbolbild).
Durch die Grunderkrankungen entwickelten sich bei der Rentnerin kaum Antikörper (Symbolbild).  © Sebastian Gollnow/dpa

Einige Zeit später musste sie jedoch mit einem Kreislaufkollaps in ein Krankenhaus, in dem man ihr nach den Untersuchungen eine dritte Impfung mit AstraZeneca nahelegte.

Doch auch nach der dritten Impfung kein Erfolg: Es bildeten sich keine Antikörper!

Wie das Medienportal weiter berichtet, hätten ihre Grunderkrankungen dazu geführt, dass sie keinen Schutz durch die Impfungen entwickelte.

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Doch nun hoffen die 66-Jährige und ihr Enkel auf die vierte Spritze. Diese soll die Antikörper der Seniorin endlich in die Höhe schnellen lassen. Eine Gewissheit bekommt die Wienerin jedoch erst bei einer Kontrolle in einigen Wochen.

Bedenken wegen einer vierten Spritze gibt es übrigens nicht, wie der Mediziner Herwig Kollaritsch heute.at sagt: "An sich ist der Fall nicht bedenklich. Ein Überimpfen ist nicht zu erwarten."

Titelfoto: Wolfgang Kumm/dpa

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