Moderna soll laut Bericht deutlich weniger liefern: Müssen Impftermine storniert werden?

Berlin - Ab April sollte es mit den Impfungen in Deutschland zügig vorangehen, zumal nach Ostern Menschen nun auch in Hausarztpraxen gegen das Coronavirus geimpft werden. Doch in diese allgemeine Aufbruchstimmung könnte laut Business Insider eine Negativ-Nachricht die Stimmung gewaltig trüben. Eine Moderna-Impfdosen-Lieferung soll geplatzt sein.

Eine Ampulle mit dem Vakzin von Moderna. Gibt es Lieferschwierigkeiten?
Eine Ampulle mit dem Vakzin von Moderna. Gibt es Lieferschwierigkeiten?  © Michel Spingler/AP/dpa

Wie Business Insider mit Verweis auf Regierungskreise schreibt, wurden in der letzten April-Woche/Anfang Mai eigentlich zwischen 627.600 und 878.400 Impfdosen erwartet.

Sollten diese tatsächlich ausfallen, müssten offenbar Impftermine storniert werden. Schließlich sollten dank Moderna auch die Ausfälle von AstraZeneca-Terminen kompensiert werden.

Das Vakzin, dessen Markenname kürzlich in Vaxzevria geändert wurde, soll vorerst nämlich nur noch Menschen ab 60 Jahren verabreicht werden.

Die Impfdosen-Rechnung ist einfach. Fallen Moderna- und AstraZeneca-Impf-Reserven weg, bliebe die Verantwortung allein an Biontech hängen.

"Da wir kaum Reserven haben, zugleich aber Dutzende Impftermine bereits für die nächsten Wochen gebucht sind, kommen wir in Schwierigkeiten", so ein Insider gegenüber dem Magazin.

Gründe für den ausbleibenden Impfstoff sind bisher nicht bekannt. Es soll jedoch bereits im März Probleme mit der Lieferung der Impfdosen von Moderna gegeben haben.

Auch AstraZeneca soll laut Business Insider kurzfristig weniger liefern.

Titelfoto: Michel Spingler/AP/dpa

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