Pfizer/BioNTech-Impfung muss wohl jährlich aufgefrischt werden

New York (USA) - Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie könnte nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla (59) eine dritte Spritze als Auffrischung und anschließend eine jährliche Impfung notwendig werden.

Eine Ärztin aus Baden-Württemberg impft eine Patientin gegen das Coronavirus. Dabei wird der Impfstoff von BioNTech/Pfizer genutzt.
Eine Ärztin aus Baden-Württemberg impft eine Patientin gegen das Coronavirus. Dabei wird der Impfstoff von BioNTech/Pfizer genutzt.  © Christoph Schmidt/dpa

"Ein wahrscheinliches Szenario ist, dass es die Notwendigkeit einer dritten Dosis geben wird, irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten, und danach eine jährliche Neu-Impfung, aber all das muss noch bestätigt werden", sagte der Vorstandsvorsitzende des US-Pharmakonzerns dem US-Sender CNBC in einem am Donnerstag veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview.

Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine große Rolle.

Andere Wissenschaftler und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäußert.

Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.

Pfizer-Chef Albert Bourla (59) beim Schweizer Weltwirtschaftsforum 2018. (Archivbild)
Pfizer-Chef Albert Bourla (59) beim Schweizer Weltwirtschaftsforum 2018. (Archivbild)  © Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Aktueller Stand der Impfungen in Deutschland

Als erstes Bundesland hat Bremen am Donnerstag die 20-Prozent-Marke bei den Erstgeimpften überschritten, liegt aktuell bei 20,9 Prozent. Danach folgt das Saarland mit 20,2 Prozent der Bevölkerung.

Die Schlusslichter sind laut nationalem Impf-Dashboard Hessen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern mit unter 17 Prozent. Insgesamt sind bundesweit nun 17,8 Prozent mit mindestens einer Impfung ausgestattet.

20 Millionen Impfdosen wurden verabreicht. Im zweiten Quartal sollen nun insgesamt knapp 50 Millionen BioNTech/Pfizer-Dosen ankommen, bis zu 15,4 Millionen von AstraZeneca, 10,1 von Johnson & Johnson.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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