Präsident der Ärztekammer Nordrhein sieht generelles Impfangebot für Jugendliche skeptisch

Köln - Der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke (67, CDU), sieht ein generelles Impfangebot für 12- bis 17-Jährige skeptisch.

Ein Kinder- und Jugendarzt impft eine junge Frau mit dem Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer.
Ein Kinder- und Jugendarzt impft eine junge Frau mit dem Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer.  © Fabian Sommer/dpa

Die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), nur vor allem Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen, sei "nicht unvernünftig", sagte Henke, der auch CDU-Bundestagsabgeordneter ist, am Montag im Radioprogramm WDR5.

Die Gesundheitsminister der Länder wollen an diesem Montag über Corona-Impfangebote für Jugendliche beraten.

Nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums sollen 12- bis 17-Jährige in allen Bundesländern ein solches Angebot bekommen. Das geht aus einem Beschlussentwurf hervor.

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"Als Arzt sage ich, jede Maßnahme braucht eine begründete Indikation", betonte Henke.

"Meine Präferenz wäre: Alle Erwachsenen, die Kontakte zu Kindern haben, lassen sich erstmal impfen und dann reden wir neu über die Stiko-Empfehlung".

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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