Stuttgart zieht die Corona-Notbremse: Das muss ab Mittwoch alles schließen!

Stuttgart - Die Coronazahlen steigen und steigen - nun zieht die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart die Notbremse!

Ab Mittwoch kann man in Stuttgart auch dann nicht ins Geschäft, wenn man vorher einen Termin vereinbart hat. (Symbolbild)
Ab Mittwoch kann man in Stuttgart auch dann nicht ins Geschäft, wenn man vorher einen Termin vereinbart hat. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

Das teilte das Rathaus am Sonntagnachmittag mit.

"Die Corona-Fallzahlen liegen in der Landeshauptstadt Stuttgart seit mehreren Tagen über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner", heißt e sin einer Pressenotiz.

Aus diesem Grund ziehe die Stadt nun die in der Corona-Verordnung des Landes vorgesehene Notbremse: "Damit sind Einschränkungen für Bereiche des öffentlichen Lebens verbunden."

Bereits am Freitag habe die die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart drei Tage in Folge über dem Schwellenwert von 100 gelegen.

Die Stadt habe mit der Umsetzung der Notbremse aber noch die neue Corona-Verordnung des Landes abgewartet, die für das Wochenende angekündigt war, um eine Übereinstimmung der Maßnahmen sicherzustellen.

Die Notbremse greift ab kommenden Mittwoch, 31. März.

Das muss alles geschlossen bleiben

Tätowieren lassen? In Stuttgart ab Mittwoch nicht mehr möglich. (Symbolbild)
Tätowieren lassen? In Stuttgart ab Mittwoch nicht mehr möglich. (Symbolbild)  © Christophe Gateau/dpa

Dann müssen folgende Einrichtungen geschlossen werden:

  • Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten
  • Sportanlagen für den Freizeit- und Amateursport (Ausnahme: Weitläufige Anlagen, etwa Golfplätze, Reitanlagen oder Tennisplätze)
  • Einzelhandel, Ladengeschäften und Märkte - auch nach vorheriger Terminvereinbarung ("Click and Meet"). Ausnahme: Lebensmittelmärkte und Wochenmärkte.
  • Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercing-Studios sowie kosmetische Fußpflegeeinrichtungen (Ausnahme: Medizinisch notwendige Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege)
  • Friseure und und Barbershops (Ausnahme: Friseurdienstleistungen durch Friseurbetriebe und Barbershops, soweit diese in der Handwerksrolle eingetragen sind)
  • Sonnenstudios

"Sollte die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen wieder unter 100 liegen, können die Beschränkungen aufgehoben werden."

Jedoch: Verschlechtern sich die Zahlen hingegen weiter, könnte es laut Rathaus zu noch weitreichenderen Maßnahmen – wie beispielsweise nächtlichen Ausgangsbeschränkungen – kommen. Aktuell liege die Sieben-Tages-Inzidenz in Stuttgart bei 103,0.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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