Wieder Impfpanne in Region Hannover: Das müssen die Betroffenen jetzt machen

Hannover - Erneute Impfpanne in Hannover: 3094 Menschen haben an mehreren Impf-Standorten der Region Hannover zu lange gelagerten Moderna-Impfstoff erhalten.

Zahlreiche Menschen müssen sich erneut impfen lassen. (Symbolbild)
Zahlreiche Menschen müssen sich erneut impfen lassen. (Symbolbild)  © Frank Hammerschmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Es handele sich ausschließlich um eine bestimmte Charge mit der Nummer LOT000087A, die zwischen dem 2. und 11. Januar von Teams der Johanniter-Unfall-Hilfe verimpft worden sei, teilte die Region Hannover am Donnerstag mit.

Dieser Impfstoff sei zwischen drei und neun Tage länger gelagert gewesen, als nach aktuellen Bestimmungen in Deutschland vorgesehen.

Es bestehe kein Gesundheitsrisiko, betonte die Behörde. Die betroffenen Personen seien bereits ermittelt worden und würden bis spätestens Samstag per Expressversand informiert. Auch eine Hotline wurde eingerichtet. Ab Freitag ist diese zwischen 9 und 17 Uhr unter 051161611101 geschaltet.

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Im Fall von Booster-Impfungen mit dem betroffenen Moderna-Vakzin wird empfohlen, sich nach vier bis zwölf Wochen und individueller Rücksprache mit dem Impfarzt vorsichtshalber erneut boostern zu lassen.

Panne erinnert an ähnlichen Vorfall

Bereits Anfang Januar war es zu einer Impfpanne im Corona-Impfzentrum am Zoo in Hannover gekommen. Nach Regionsangaben erhielten 21 Jungen und Mädchen versehentlich eine für Erwachsene vorgesehene höhere Impfstoffdosis.

Aus diesem Grund ist das Impfzentrum am Zoo seit Anfang dieser Woche nur noch für Fünf- bis Elfjährige geöffnet nach vorheriger Terminvereinbarung, nicht mehr für Jugendliche und Erwachsene.

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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