111-jährige überlebt Corona-Infektion!

Bogota - Eine 111 Jahre alte Chilenin hat eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden und ist damit die älteste Covid-19-Überlebende des Landes.

Die Zahl Corona-Infizierten in Chile stieg in den vergangenen Tagen weiter stark an und liegt nun bei 82 289 Fällen.
Die Zahl Corona-Infizierten in Chile stieg in den vergangenen Tagen weiter stark an und liegt nun bei 82 289 Fällen.  © Alexis Fuentes/Agencia Uno/dpa

Juana Zuniga, die im Juli 112 wird, war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen (SENAMA) am Mittwoch mitteilte. 

Nach Angaben des Heims hat die betagte Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

Zuniga wurde nach ihrer Infektion im April für 28 Tage in einer Isolierstation behandelt und gilt seit dem 10. Mai als geheilt. 

Das schwierigste sei gewesen, sie aus ihrer gewohnten Umgebung zu holen, sagte Heimleiterin Maria Paz Sordo. 

Den Angaben zufolge lebte Zuniga ihr Leben lang bei ihrer Schwester und verdiente sich ihren Lebensunterhalt mit einem eigenen Geschäft. 

Nach dem Tod der Schwester zog sie 2014 in das Altenheim.

Chile ist nach Brasilien und Peru das Land mit den drittmeisten Corona-Fällen in Lateinamerika. 

111-jährige Juana Zuniga hatte trotz Erkrankung am Coronavirus keine Symptome gezeigt

Zum Teil vermummte Demonstranten lachen und rufen Parolen während eines Protests in einem Vorort von Santiago, durch den sie inmitten der Corona-Pandemie Lebensmittel-Hilfen vom Staat forderten.
Zum Teil vermummte Demonstranten lachen und rufen Parolen während eines Protests in einem Vorort von Santiago, durch den sie inmitten der Corona-Pandemie Lebensmittel-Hilfen vom Staat forderten.  © Francisco Castillo/Agencia Uno/dpa

Am Mittwoch erhöhte sich die Zahl der Infizierten binnen 24 Stunden um 4 328 auf insgesamt 82 289 Fälle. 841 Menschen sind bis dahin mit dem Virus gestorben. Chile verlängerte die Quarantänemaßnahmen im Großraum Santiago bis zum 5. Juni.

Chile verlängerte die Quarantänemaßnahmen im Großraum Santiago bis zum 5. Juni. 

Juana Zuniga, die im Juli 112 wird, war eine von 25 Infizierten in einem Altenheim in Chiles Hauptstadt Santiago, wie der Nationale Dienst für ältere Menschen (SENAMA) am Mittwoch mitteilte.

Nach Angaben des Heims hat die betagte Patientin chronische Atemwegsprobleme, ist aber ansonsten in guter körperlicher Verfassung. Auf das Virus habe sie keine Symptome gezeigt.

Zuniga wurde nach ihrer Infektion im April für 28 Tage in einer Isolierstation behandelt und gilt seit dem 10. Mai als geheilt. Das schwierigste sei gewesen, sie aus ihrer gewohnten Umgebung zu holen, sagte Heimleiterin Maria Paz Sordo.

Den Angaben zufolge lebte Zuniga ihr Leben lang bei ihrer Schwester und verdiente sich ihren Lebensunterhalt mit einem eigenen Geschäft. Nach dem Tod der Schwester zog sie 2014 in das Altenheim. 

Titelfoto: Alexis Fuentes/Agencia Uno/dpa

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