120 Kontaktpersonen: Re-Infektion einer Frau möglicherweise durch mutiertes Virus

Hannover - Die zweite Corona-Infektion einer Frau in der Region Hannover ist nach Angaben des Gesundheitsamtes möglicherweise auf eine mutierte Form des Corona-Virus zurückzuführen.

Eine einzelne Person geht an einer geschlossenen Kneipe und einer Sushi-Bar vorbei.
Eine einzelne Person geht an einer geschlossenen Kneipe und einer Sushi-Bar vorbei.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

"Um welche Mutation es sich dabei handeln könnte, müssen weitere Laboruntersuchungen in den nächsten Tagen zeigen", teilte die Sprecherin der Region am Freitag mit.

Wegen der Re-Infektion der Frau hat das Gesundheitsamt die Kontakte und Verbindungen der Patientin genau nachverfolgt.

Dabei kam heraus, dass über mehrere Schritte Verbindungen zu vier Kitas und einer Grundschule in Hannover bestehen.

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Das Gesundheitsamt hat für mindestens 120 Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet und Reihentests in den Einrichtungen veranlasst.

Bei ersten Tests der Kontaktpersonen sind der Behörde zufolge weitere Infektionen festgestellt worden.

Die Ergebnisse aller Tests sollen in der kommenden Woche vorliegen. Dann werden auch Ergebnisse erwartet, ob es sich tatsächlich um eine mutierte Virusform handelt.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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