21-Jährige lachte im Netz über "Social Distancing": Jetzt hat sie Corona!

Tennessee - Wie heißt es so schön: Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort. Doch das, was Irland Tate, aus dem US-amerikanischen Tennessee, hier gemacht hat, war allerdings keine kleine Sünde, sondern schon deutlich mehr. Die Strafe folgte ihr nun auf den Fuße.

Sie lächelte noch in die Kamera, nun ist eine junge Frau selbst infiziert. Symbolbild).
Sie lächelte noch in die Kamera, nun ist eine junge Frau selbst infiziert. Symbolbild).  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Sie hatte über das Coronavirus gelacht und über soziale Medien damit geprahlt, sich über die Anweisungen des so genannten "social distancing" hinwegzusetzen.

Wenige Tage später dann das böse Erwachen. Bei der 21-Jährigen wurde das Coronavirus diagnostiziert.

"Es fühlt sich an, als würde die ganze Zeit jemand auf meiner Brust sitzen", so die junge Frau. Wenige Tage zuvor frohlockte sie noch mit ganz anderen Tönen in die Frontkamera ihres Smartphones.

Ihr sei zwar bewusst, "dass dass wir uns selbst in Quarantäne setzen und uns sozial distanzieren" sollten, um "alle zu schützen". 

Sorgen mache sie sich allerdings nicht. Ein fataler Irrtum, wie sie sich nun selbst eingestehen muss.

Sie verhöhnte die Warnungen gar. Mit "Cool, ich habe es verstanden" belächelte sie die Anweisung der Regierung und fuhr anschließend fort: "Ich glaube nur nicht, dass ich den Virus bekommen werde", so Tate in dem Video.

Nun hat sie sich angesteckt, höchstwahrscheinlich von einem Kumpel aus ihrem Freundeskreis, der ebenfalls unvorsichtig war und auf das "social distancing" gepfiffen hatte.

Ireland Tate gibt sich nun geläutert

Das Schlimme an der ganzen Sache: Tate hat nicht nur sich, sondern auch zahlreiche andere Menschen in Gefahr gebracht. Dessen ist sie jetzt nun endlich bewusst geworden.

"Auch wenn es Sie vielleicht nicht betrifft, könnten Sie die Oma oder den Opa oder die Tante oder den Onkel oder die Schwester von jemandem anstecken", wie die "NewYork Post" die 21-Jährige zitiert.

Bleibt zu hoffen, dass sie mit ihrer Geschichte vielen anderen die Augen öffnet.

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Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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