2G macht's möglich: Fast 300 Einrichtungen wollen Ungeimpfte ausschließen

Hamburg - Fast 300 Hamburger Gastronomiebetriebe und andere Einrichtungen wollen nach dem sogenannten 2G-Modell nur noch geimpfte und genesene Besucher einlassen.

Zuhörer eines Open-Air-Konzerts sitzen auf ihren Plätzen. Seit Samstag können Veranstalter und Wirte in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen wollen.
Zuhörer eines Open-Air-Konzerts sitzen auf ihren Plätzen. Seit Samstag können Veranstalter und Wirte in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen wollen.  © Markus Scholz/dpa

Bis Montagnachmittag hätten 294 Betriebe und Einrichtungen einen Antrag gestellt, teilte ein Senatssprecher mit.

Darüber hinaus sei für 46 Veranstaltungen eine 2G-Option angemeldet worden.

Seit Samstag können Veranstalter und Wirte in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen - also auch aktuelle Tests akzeptieren.

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Wer mitmachen möchte, muss sich über eine Internetseite anmelden. Anträge stellen können neben Gaststätten, Clubs und Hotels auch Theater, Kinos, Museen und Konzertsäle. Auch im übrigen Veranstaltungs-, Freizeit- und Sportbereich können nicht geimpfte Besucher ausgeschlossen werden.

Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) hatte die Entscheidung des Senats damit begründet, dass Geimpfte und Genesene im Vergleich zu den Ungeimpften keinen wesentlichen Anteil am Infektionsgeschehen haben.

Titelfoto: Markus Scholz/dpa

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