Am Montag soll's losgehen: Zweiter Lockdown steht Deutschland bevor

Berlin - Am heutigen Mittwoch berät Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitreichende politische Entscheidungen für Deutschland in der Corona-Krise. Der 2. Lockdown steht der Bundesrepublik bevor und bringt unter anderem weitreichende Kontaktbeschränkungen mit sich.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Videoschalte mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Videoschalte mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller.  © Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa

Bund und Länder wollen die drastisch steigenden Corona-Infektionszahlen mit massiven Kontaktbeschränkungen über den November hinweg in den Griff bekommen. 

Deutschlandweit sollen die Maßnahmen bereits vom 2. November an und nicht wie ursprünglich in der Beschlussvorlage des Bundes vorgesehen vom 4. November an in Kraft treten. 

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder. 



Update 14.53 Uhr: Werden Freizeiteinrichtungen und Gastronomie deutschlandweit geschlossen?

Nach zwei Wochen - also etwa um den 11. November - wollen die Kanzlerin und die Regierungschef erneut beraten, die durch die Maßnahmen erreichten Ziele bewerten und notwendige Anpassungen vornehmen.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier wollen demnach Firmen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind, 75 Prozent der November-Umsätze 2019 als aktuelle Kostenbeihilfe erstatten. Die "Bild"-Zeitung hatte zuvor berichtet, bei kleinen Betrieben könnten bis zu 75 Prozent, bei größeren bis zu 70 Prozent der Lücke gestopft werden.

Im Anschluss sollte in der Bund-Länder-Schalte über die konkreten Kontaktbeschränkungen diskutiert und entschieden werden. 

Bis Weihnachten will man damit die massiv steigenden Infektionszahlen eindämmen. Laut einer Beschlussvorlage des Bundes sollen deutschlandweit Freizeiteinrichtungen und Gastronomie geschlossen, Unterhaltungsveranstaltungen verboten und Kontakte in der Öffentlichkeit sowie Feiern auf Plätzen und in Wohnungen eingeschränkt werden.

Update, 15.53 Uhr: Freizeiteinrichtungen werden wohl geschlossen

Bund und Länder wollen wegen der Corona-Krise Veranstaltungen, die der Unterhaltung und der Freizeit dienen, im November deutschlandweit weitgehend untersagen. So sollen Theater, Opern oder Konzerthäuser vom 2. November an bis Ende des Monats schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch. Die Regelung betreffe auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb, Individualsport soll ausgenommen werden.

Update, 15.55 Uhr: Profisport nur noch ohne Zuschauer

Bund und Länder wollen angesichts dramatisch steigender Corona-Infektionszahlen den Profisport im November nur noch ohne Zuschauer zulassen. Das gilt auch für die Fußballbundesliga. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den virtuellen Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Update, 17:00 Uhr: Welche Regelungen ab Montag, den 2. November, gelten

In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörige zweier Haushalte treffen, Schulen und Kitas bleiben offen. Dagegen schließen Gastronomie und zahlreiche Freizeiteinrichtungen. Mehr dazu lest Ihr >> hier

Titelfoto: Guido Bergmann/Bundesregierung/dpa

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