Digital gegen viral: Atemmasken aus dem 3D-Drucker

Regensburg - Mit Atemmasken aus dem 3-D-Drucker will eine Firma aus Regensburg in der Corona-Krise helfen. 

Gramm-Geschäftsführer Harald Schmid präsentiert das 3D-Resultat.
Gramm-Geschäftsführer Harald Schmid präsentiert das 3D-Resultat.  © Armin Weigel/dpa

50 Stück pro Tag könnten sie momentan herstellen, sagte Geschäftsführer Harald Schmid von Gramm. 

Dafür hätten sie ihre Arbeitsabläufe umgestellt. Mittelfristig wollen sie die Kapazitäten steigern.

Die Masken bestehen aus einem weichen Kunststoffmaterial und haben einen Filter. 

Sie lassen sich mit Gummibändern am Kopf befestigen und sind wiederverwertbar, wie Schmid erklärte. Sie könnten mit Wasser sowie Seife gereinigt und bis zu 14 Mal genutzt werden.

Die Firma stellt nach Schmids Angaben üblicherweise Bauteile in Auftragsfertigung her, beispielsweise LED-Halterungen, aber auch Hüft- oder Schädelknochen-Implantate für Kliniken. 

Die Masken seien nicht zertifiziert, sondern sogenannte Alltagsmasken, sagt Schmid.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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