Baerbock über Freiheiten: Erst für alle ein Impfangebot, dann Nachteile für Impfverweigerer?

Michendorf - Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40) schließt angesichts steigender Corona-Infektionszahlen Einschränkungen für Ungeimpfte nicht aus.

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40).
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (40).  © Fabian Sommer/dpa

Das Wichtigste sei zunächst, jedem Menschen ein Impfangebot zu machen, sagte sie am Montag beim Wahlkampfauftakt der Brandenburger Grünen für die Bundestagswahl in Michendorf.

"Und dann im nächsten Schritt, wenn das geleistet worden ist, darüber zu sprechen, dass in manchen Bereichen eben Leute, die geimpft sind, Dinge tun können und andere nicht", erklärte Baerbock.

Kanzleramtsminister Helge Braun (48, CDU) hatte die Diskussion über Einschränkungen für Menschen ohne Corona-Impfung am Sonntag angestoßen.

Freiheiten bald nur noch für Geimpfte?

"Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist", sagte Braun der "Bild am Sonntag".

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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