Barbie zu Corona-Zeiten: Die Puppe wird jetzt Impfstoff-Entwicklerin!

Oxford (England) - Sogar die Barbie ist im Zeitalter der Pandemie angekommen: Der Spielzeug-Hersteller "Mattel" hat eine neue Puppe zu Ehren der Impfstoff-Entwicklerin Sarah Gilbert (59) aus Oxford entwickelt.

Dieses von Mattel zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine neue Barbie-Puppe des Spielzeugherstellers.
Dieses von Mattel zur Verfügung gestellte Foto zeigt eine neue Barbie-Puppe des Spielzeugherstellers.  © Mattel/PA Media/dpa

Sie habe das erst "sehr komisch" gefunden, sagte die Forscherin, die maßgeblich den AstraZeneca-Impfstoff mitentwickelt hat, der britischen Nachrichtenagentur PA.

"Ich wünsche mir, dass meine Puppe Kinder auf Berufe aufmerksam macht, die sie vorher nicht kannten, wie Immunologin", so die 59-Jährige.

Es sei ihr ein großes Anliegen, gerade auch Mädchen für naturwissenschaftliche Berufe und die Wissenschaft zu begeistern.

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Die Barbie von Professorin Sarah Gilbert hat wie ihr Vorbild lange rote Haare und trägt einen schwarzen Hosenanzug und eine Brille.

Der Spielzeug-Hersteller "Mattel" hat eine neue Puppe zu Ehren der Impfstoff-Entwicklerin Sarah Gilbert (59) entwickelt.
Der Spielzeug-Hersteller "Mattel" hat eine neue Puppe zu Ehren der Impfstoff-Entwicklerin Sarah Gilbert (59) entwickelt.  © Andy Paradise/Mattel/PA Media/dpa

Gilbert, die seit 1994 an der Universität Oxford forscht, leitete das Entwicklungsteam hinter dem AstraZeneca-Impfstoff.

Von Anfang an setzte sich das Team zum Ziel, ein Mittel zu entwickeln, das kostengünstig ist und unkompliziert transportiert werden kann.

Titelfoto: Bildmontage: Andy Paradise/Mattel/PA Media/dpa & Mattel/PA Media/dpa

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