Hilfskrankenhäuser! Bayern bereitet sich auf massive Zunahme von Covid-19-Fällen im Freistaat vor

München - Der Freistaat bereitet sich im Zuge der derzeitigen Corona-Krise mit der Errichtung von Hilfskrankenhäusern auf eine mögliche massive Zunahme an schweren Covid-19-Fällen in Bayern vor.

Bayern bereitet sich mit der Errichtung von Hilfskrankenhäusern auf eine mögliche massive Zunahme an schweren Covid-19-Fällen vor. (Symbolbild)
Bayern bereitet sich mit der Errichtung von Hilfskrankenhäusern auf eine mögliche massive Zunahme an schweren Covid-19-Fällen vor. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Besonders geeignet seien in diesem Zusammenhang bestehende Reha-Kliniken oder andere Einrichtungen mit ausreichender Infrastruktur, wie Gesundheitsministerin Melanie Huml und Innenminister Joachim Herrmann (beide CSU) am Samstag mitteilten. So sollen zusätzliche stationäre Kapazitäten geschaffen werden.

Bereits Ende März hatte Huml angekündigt, dass in den 26 bayerischen Rettungsleitstellen-Bereichen Hilfskrankenhäuser entstehen sollen. 

Planung und Aufbau würden von den Katastrophenschutzbehörden vor Ort organisiert. Wo und wann eine solche Einrichtung in Betrieb genommen wird, werde in Abstimmung mit dem Gesundheits- und Innenministerium entschieden.

Ein Hilfskrankenhaus soll laut Herrmann mindestens 90 Betten umfassen und Huml zufolge möglichst in der Nähe einer bestehenden Klinik eingerichtet und dieser entsprechend organisatorisch zugeordnet werden. 

Um eine Infektionsgefahr möglichst auszuschließen, müssten an Covid-19 Erkrankte, Verdachtsfälle und andere Patienten unbedingt voneinander getrennt sein, sagte Huml. 

Das gelte auch für das Personal, das diese drei Patientengruppen betreut.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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