Beginnen Corona-Maßnahmen zu wirken? Markus Söder gibt sich optimistisch

München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) sieht anhand der Inzidenzen im Freistaat eine erste Wirkung der Coronavirus-Maßnahmen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) ist optimistisch, dass die Maßnahmen im Freistaat erste Wirkung zeigen.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) ist optimistisch, dass die Maßnahmen im Freistaat erste Wirkung zeigen.  © Uwe Lein/dpa

"Wenn sie heute die Inzidenz sehen, dann sehen Sie, dass sie in Deutschland steigt und in Bayern leicht sinkt. Und das ist ein Trend, der sich seit einigen Tagen ergibt", sagte Söder am Montag im ZDF-Morgenmagazin. Daran erkenne man, "dass unsere Maßnahmen wohl beginnen zu wirken".

Bayern habe mit die strengsten Corona-Regeln und in Hotspots sogar einen "harten Lockdown".

Man bräuchte jetzt aber für das ganze Land die gleichen strengen Regeln. Im Freistaat gilt zum Beispiel derzeit landesweit eine 2G-Regel für die Gastronomie, Wirtschaften müssen um 22 Uhr schließen. In den entsprechenden Hotspots sind Hotels und Gastronomie komplett geschlossen.

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Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz sank laut Robert Koch-Institut am Montag auf 627,6 - vor einer Woche hatte sie noch bei 640 gelegen.

Die höchste Inzidenz unter den Regionen wies demnach weiterhin der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1373,2 aus.

Titelfoto: Uwe Lein/dpa

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