Nächstes Impfzentrum kurz vor Öffnung: Berliner sollen sich Impfstoff bald aussuchen können!

Berlin - In Berlin steht in der kommenden Woche die Eröffnung eines weiteren Impfzentrums im Stadtteil Wedding an.

Insgesamt sechs Impfzentren sind in Berlin geplant.
Insgesamt sechs Impfzentren sind in Berlin geplant.  © dpa/Kira Hofmann

Dadurch sollen die Berliner anders als Bewohner anderer Bundesländer die Möglichkeit haben, sich für einen von mehreren Impfstoffen zu entscheiden, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) ankündigte. Die Menschen müssten sich dann für ein bestimmtes Impfzentrum anmelden.

"Wir haben zur Zeit eine Sortierung der Impfzentren nach Impfstoff", sagte Kalayci am Samstag in einem Bericht der RBB-Abendschau bei einem Probelauf im künftigen Impfzentrum Velodrom in Prenzlauer Berg. So werde in dem bereits geöffneten Impfzentrum in der Veranstaltungshalle Arena in Treptow der Stoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer geimpft.

Im Erika-Heß-Eisstadion in Wedding, das laut Medienberichten am Donnerstag öffnen soll, soll der von Moderna verabreicht werden. Als nächstes könnte ein Zentrum mit dem Biontech-Impfstoff auf dem Messegelände in Charlottenburg-Wilmersdorf folgen. Im Velodrom im Norden der Stadt soll es erst Ende Februar losgehen. Insgesamt plant Berlin sechs Impfzentren.

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Mario Czaja, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin und Berliner CDU-Abgeordneter, im geplanten Impfzentrum im Velodrom.
Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) und Mario Czaja, ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin und Berliner CDU-Abgeordneter, im geplanten Impfzentrum im Velodrom.  © dpa/Christophe Gateau

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuvor gesagt, wer vom Staat eine Impfung gegen Covid-19 angeboten bekomme, werde sich den verabreichten Impfstoff vorerst nicht aussuchen können.

Eine solche Auswahl zu treffen, sei aufgrund der derzeit noch herrschenden Knappheit "im Moment und auch absehbar" nicht möglich, betonte Spahn am Samstag in einer Online-Diskussionsrunde.

Titelfoto: dpa/Christophe Gateau

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