"Brauchen schnell weitere Lieferungen": Unikliniken registrieren hohe Impfbereitschaft ihres Personals

Leipzig/Dresden - Die Unikliniken in Leipzig und Dresden haben eine hohe Impfbereitschaft ihres Personals registriert. In Dresden wird bereits Nachschub an Impfungen benötigt.

Die Unikliniken in Leipzig und Dresden haben eine hohe Bereitschaft ihres Personal registriert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. An der Uniklinik soll es mehr Anfragen nach Impfterminen geben, als derzeit angeboten werden können.
Die Unikliniken in Leipzig und Dresden haben eine hohe Bereitschaft ihres Personal registriert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. An der Uniklinik soll es mehr Anfragen nach Impfterminen geben, als derzeit angeboten werden können.  © Jan Woitas/dpa

"Wir haben mehr Anfragen nach Impfterminen als wir im Moment anbieten können", sagte Helena Reinhardt, Sprecherin des Uniklinikums Leipzig. In Dresden liege die Bereitschaft, sich gegen Corona impfen zu lassen, "in einzelnen Bereichen über 90 Prozent", erklärte der Medizinische Vorstand Prof. Michael Albert.

Generell gebe es beim sächsischen Krankenhauspersonal eine "überdurchschnittlich hohe Bereitschaft", sich impfen zu lassen. Mit Stand Donnerstag seien bereits 21 Prozent der Klinik-Beschäftigten im Freistaat geimpft worden, erklärte Prof. Albrecht. Das sei deutlich mehr als der Bundesschnitt von 16 Prozent.

Beide Unikliniken hatten Ende Dezember mit den Impfungen begonnen.

"Brauchen möglichst schnell weitere Lieferungen"

An der Uniklinik Dresden liegt die Bereitschaft in einigen Bereichen bei über 90 Prozent.
An der Uniklinik Dresden liegt die Bereitschaft in einigen Bereichen bei über 90 Prozent.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

In Dresden fehle inzwischen Impfstoff-Nachschub, um wie geplant 150 bis 200 Mitarbeiter pro Tag damit versorgen zu können. "Das Universitätsklinikum braucht deshalb möglichst schnell weitere Lieferungen, um diejenigen aus der Belegschaft impfen zu können, die dies wünschen", sagte Prof. Albrecht.

In Leipzig hätten bislang rund 1900 Mitarbeiter eine Impfung erhalten, erklärte die Kliniksprecherin Reinhardt. Noch stünden 500 weitere Dosen zur Verfügung. Das Ziel sei, möglichst rasch alle Mitarbeiter und danach auch Studierende zu impfen. In der Leipziger Universitätsmedizin sind rund 6000 Menschen beschäftigt.

Der Freistaat Sachsen hatte mehr als die Hälfte der bis 6. Januar gelieferten Impfdosen an Krankenhäuser gegeben. Laut Sozialministerium wurden 38.025 Dosen an die Kliniken im Land ausgeliefert. Damit könnten die 19.000 Beschäftigten geimpft werden, die in Hochrisikobereichen wie Covid-Stationen oder Notaufnahmen arbeiten.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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