Bremer Regierungschef Bovenschulte will Ende der Corona-Beschränkungen

Bremen - Für eine schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen hat sich Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (56) ausgesprochen.

Aus Sicht des Bremer Bürgermeisters Andreas Bovenschulte (56, SPD) sollten nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen nur noch grundsätzliche Schutzmaßnahmen gelten.
Aus Sicht des Bremer Bürgermeisters Andreas Bovenschulte (56, SPD) sollten nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen nur noch grundsätzliche Schutzmaßnahmen gelten.  © Sina Schuldt/dpa

"Wir sollten die pandemiebedingten Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens bis zum 19. März weitgehend beenden", sagte der SPD-Politiker der Zeitung "Welt am Sonntag".

Aber: Voraussetzung dafür sei, dass die Lage in den Kliniken weiterhin beherrschbar bleibt und keine Gefahr für die kritische Infrastruktur besteht.

Am Mittwoch kommen Bund und Länder erneut zu Gesprächen über die weiteren Schritte in der Pandemie zusammen. Der 19. März steht im Infektionsschutzgesetz als Enddatum für Verordnungen mit den Corona-Beschränkungen. Der Bundestag könnte die Gültigkeit einmalig um drei Monate verlängern.

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Aus Sicht des Bremer Bürgermeisters sollten nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen nur noch grundsätzliche Schutzmaßnahmen wie Abstandsregeln und die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln gelten.

Auch Schutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen wie etwa in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollten beibehalten werden, sagte Bovenschulte der Zeitung.

"Um nicht bei einer etwaigen künftigen Welle der Pandemie das Infektionsschutzgesetz erneut ändern zu müssen, wäre es allerdings hilfreich, auch weiterhin eine Grundlage für weitergehende Maßnahmen zu haben."

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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