Kampf gegen Coronavirus: So witzig geht die BVG mit Fake News um

Berlin - Das Coronavirus hat Deutschland fest im Griff. Die Regierung hat die Maßnahmen um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen noch einmal verschärft. Stündlich ändert sich die Nachrichtenlage, doch leider verbreiten sich immer im Netz wieder Fake News.

In einem Großmarkt stehen nach Hamsterkäufen leere Regale.
In einem Großmarkt stehen nach Hamsterkäufen leere Regale.  © Wolfgang Kumm/dpa

Doch weder wurde das Coronavirus im Labor gezüchtet, noch wird es durch Ibuprofen verschlimmert oder schränken die Supermärkte ihre Öffnungszeiten stark ein. 

Am Wochenende sah sich sogar die Politik gezwungen, gegen die Falschmeldungen vorzugehen. Darin wurde behauptet, die Bundesregierung werde bald weitere "massive Einschränkungen" des öffentlichen Lebens ankündigen. 

Das Bundesgesundheitsministerium stellte daraufhin auf Twitter klar: "Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen."

Was die können, können wir schon lange, dachte sich wohl die BVG-Kampagne "Weil wir dich lieben" und zeigte mit gewohnt viel Humor, wie es richtig geht.

"Hallo, hier ist die Mama vom Poldi. Nur eine kurze Info: Wissenschaftler der Uni Spandau haben herausgefunden, dass Leute, die jetzt noch unnötig draußen rumlaufen, mehr oder weniger alle vorher Lack zu sich genommen haben", beginnen sie ihre Mitteilung.

Zudem hätten die Wissenschaftler herausgefunden, "dass alle, die ihren alten und kranken Nachbarn keine Hilfe anbieten, ein erhöhtes Risiko für kardiologische Steinbildung haben, was das Problem eher aggraviert (übertreibt). Und ganz wichtig: Leute, die viel zu viel Klopapier horten, haben ein stark erhöhtes Risiko, beim Scheißen vom Blitz getroffen zu werden." Aber das sei alles nicht offiziell.

Dass die User hier einen Bären aufgebunden bekommen haben, merkten sie sehr schnell. Stutzig machte viele allerdings nicht die Tatsache, dass die Mutter von Fußball-Profi Lukas Podolski den Text verfasst haben soll oder dass man ausgerechnet auf dem Klo von einem Blitz getroffen wird, sondern, dass die Wissenschaftler von der Uni Spandau kommen.

So bringt es ein Twitter-User auf den Punkt. "Haha, hättet euch ja schon etwas Mühe geben können. Dass es Uni Spandau nicht gibt, weiß doch jeder." 

Alle Infos zur Lage in Berlin im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0