Hunderte Teilnehmer: "Montagsspaziergänge" in Chemnitz und im Erzgebirge

Chemnitz/Annaberg - In Chemnitz und in Annaberg haben sich am Montagaben hunderte Menschen zu sogenannten "Montagsspaziergängen" getroffen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren.

In Chemnitz nahmen etwa 100 Personen an dem Spaziergang teil.
In Chemnitz nahmen etwa 100 Personen an dem Spaziergang teil.  © haertelpress / Harry Härtel
Gegen 18 Uhr fanden sich etwa 100 Teilnehmer zu einem spontanen Spaziergang für Bürgerrechte ein und liefen Runden um den Markt. 

Nicht nur in Chemnitz zeigten die Bürger ihren Unmut über die Corona-Maßnahmen. Im Erzgebirge wurde auf Facebook zu "Montagsspaziergängen" aufgerufen.

Die Nachricht verbreitete sich schnell und gegen 19 Uhr trafen sich auf dem Annaberger Markt rund 400 Teilnehmer. 

Die Polizei rückte an und teilte mit, dass der Spaziergang untersagt sei. Die Teilnehmer marschierten trotz Regen und Kälte durch die engen Gassen in Richtung St. Annen Kirche. 

In den engen Gassen von Annaberg drängten sich die Teilnehmer dicht an dicht.
In den engen Gassen von Annaberg drängten sich die Teilnehmer dicht an dicht.  © Bernd März
Mit ihrem Montagsspaziergang protestierten die Leute gegen die Corona-Maßnahmen.
Mit ihrem Montagsspaziergang protestierten die Leute gegen die Corona-Maßnahmen.  © Bernd März

Nicht nur in Annaberg fand ein Montagsspaziergang statt, auch in Olbernhau trafen sich rund 400 Teilnehmer.

Titelfoto: Bernd März

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