Nach Corona-Ausbruch in ostfriesischem Restaurant: Vater des Wirts gestorben

Leer - Nach dem größeren Corona-Ausbruch bei einer Eröffnungs-Party in einem Restaurant im Landkreis Leer (Niedersachsen) ist einer der Patienten nun gestorben.

Hinweisschilder stehen vor dem Restaurant "Alte Scheune".
Hinweisschilder stehen vor dem Restaurant "Alte Scheune".  © Lars-Josef Klemmer/dpa

Es handele sich um einen 73-jährigen Mann aus dem Landkreis, der an den Folgen von Covid-19 starb, teilte eine Sprecherin des Landkreises am Mittwoch mit. 

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll es sich dabei um den Vater des Gastwirts handeln. 

Derzeit gebe es noch drei Infizierte nach dem Krankheitsausbruch in dem Restaurant. 

Mehrere Dutzend Menschen hatten sich im Zusammenhang mit einer Veranstaltung zur Eröffnung der Gaststätte in Moormerland mit dem neuen Coronavirus infiziert, zeitweise waren mehr als 200 Menschen in Quarantäne. 

Der Betreiber betonte stets, es seien alle Schutzmaßnahmen eingehalten worden (TAG24 berichtete).

Nach der Eröffnungs-Party musste das Restaurant direkt wieder schließen.
Nach der Eröffnungs-Party musste das Restaurant direkt wieder schließen.  © Lars-Josef Klemmer/dpa

Im Landkreis Leer gab es bisher 146 bestätigte Fälle, in denen sich Menschen nachweislich angesteckt haben, wie die Sprecherin sagte.

Davon seien 135 Menschen genesen, 6 seien aktuell infiziert, fünf gestorben.

Titelfoto: Lars-Josef Klemmer/dpa

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