Corona-Fälle bei "Apetito": Suche nach Ursache weiterhin nicht geklärt

Starnberg - Nach dem Corona-Ausbruch Ende Juni bei einem Cateringunternehmen im Landkreis Starnberg (TAG24 berichtete) schließen die Behörden die Lüftungsanlage als Verbreitungsweg weitestgehend aus. 

13 der 48 infizierten Mitarbeiter leben in Asylunterkünften. (Archiv)
13 der 48 infizierten Mitarbeiter leben in Asylunterkünften. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

Die Gründe für die Ausbreitung des Virus sind weiter unklar.

Es sei unwahrscheinlich, dass in diesem Fall die Lüftung für das Infektionsgeschehen verantwortlich sei, teilte das Landratsamt Starnberg am Freitag als Ergebnis einer Betriebsbesichtigung mit Vertretern der betroffenen Firma Apetito und Fachleuten mit. 

Auch habe ein Hygienekonzept vorgelegen. Ob die Vorgaben eingehalten worden seien oder gegen die Infektionsschutzverordnung verstoßen wurde, werde noch geprüft. Derzeit arbeite die Firmenleitung an einem neuen Hygienekonzept.

Es sei wichtig eine nochmalige Verbreitung - gerade in diesem Umfang - "künftig auszuschließen. Deshalb nehmen wir die Faktoren, die dafür ursächlich sein können, besonders in den Blick", sagte Landrat Stefan Frey.

Bei dem Ausbruch hatten sich 48 Mitarbeitern der Firma Apetito infiziert, 13 von ihnen lebten in Asylunterkünften. 

In den Unterkünften gab es weitere Fälle, fünf Einrichtungen wurden unter Quarantäne gestellt, ebenso die Schüler aus zwei Schulklassen einer Grund- und Mittelschule in Herrsching. Alle Schüler und auch die Lehrer seien inzwischen negativ getestet.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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