Corona-Erlass: Die knallharten Strafen in NRW im Überblick

Düsseldorf/NRW - Nordrhein-Westfalen hat einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die landesweiten Coronavirus-Regeln mit Strafen bis zu 5000 Euro erlassen.

Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet NRW nun alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit.
Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet NRW nun alle Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit.  © Oliver Berg/dpa

Im Wiederholungsfall werden sogar bis zu 25 000 Euro fällig. 

Der Erlass, der nach dpa-Informationen am Montagabend an die zuständigen Behörden geschickt wurde, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

  • Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden danach 200 Euro von jedem Beteiligten fällig. 
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  • Verbotenes Picknicken kostet 250 Euro pro Teilnehmer. 
  • Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro. 
  • Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro. 

Zusätzliche Bußgelder seien möglich gegen Unternehmen, die von Verstößen profitieren. Teuer werden auch Hygieneverstöße oder Verstöße gegen das Besuchsverbot in Einrichtungen wie etwa Altenheimen.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): "Die Lage ist ernst. Es geht um Leben und Tod. Das strenge Kontaktverbot wird sicher helfen, das Ansteckungsrisiko schnell zu reduzieren." 

Laschet betonte: "Die allermeisten Menschen halten sich zum Glück an die Regeln und zeigen sich solidarisch. Wir müssen nicht die Vernünftigen überwachen, sondern die Unvernünftigen bestrafen. Und zwar konsequent und hart. Die Signale müssen ankommen."

 Dortmund: Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren den Ausgangserlass in NRW.
 Dortmund: Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren den Ausgangserlass in NRW.  © Bernd Thissen/dpa

Laschet verspricht hartes Vorgehen

So hart, wie man Clan-Kriminalität in NRW bekämpft habe, widme man sich nun der Seuchenbekämpfung: "Null Toleranz gilt auch gegenüber Rechts-Brechern im Kampf gegen das Corona-Virus."

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Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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