Corona-Grenzkontrollen: Mehr als 19.000 Reiserückkehrer überprüft!

Dresden/Pirna - Die Bundespolizei war fleißig! Seit dem 1. August - mit Verschärfung der Einreiseregelungen - haben die Beamten an Sachsens Grenzen schon mehr als 19.000 Reiserückkehrer (ab zwölf Jahre) kontrolliert.

Im Grenzgebiet kontrolliert die Bundespolizei seit 1. August.
Im Grenzgebiet kontrolliert die Bundespolizei seit 1. August.  © Steffen Füssel

Im Rahmen der Schleierfahndung wird stichprobenartig geprüft, ob Einreisende aus dem Ausland ein negatives Testergebnis (Schnelltest nicht älter als 48 Stunden, PCR-Test bis 72 Stunden) vorlegen können, vollständig geimpft oder genesen (28 Tage bis sechs Monate) sind.

Erfreulich: "Weniger als drei Prozent verfügten nicht über die erforderlichen Unterlagen", so Bundespolizeisprecher Holger Uhlitzsch (39).

Wenn jemand tatsächlich keinen Nachweis hat, gibt die Bundespolizei die personenbezogenen Daten an das zuständige Gesundheitsamt weiter, das dann über ein Verfahren entscheidet.

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"Seitens der Bundespolizei erfolgt keine Erhebung von Buß- oder Verwarngeldern", so Uhlitzsch. Die Bundespolizisten schicken Einreise-Sünder jedoch umgehend ins nächste Testzentrum.

Mehr als 19.000 Einreisende wurden seither kontrolliert.
Mehr als 19.000 Einreisende wurden seither kontrolliert.  © Steffen Füssel

Die Beamten "warten" bis zu 30 Kilometer von der Grenze auf die Einreisenden. Außer in Fahrzeugen an den Hauptverkehrswegen im Grenzgebiet werden auch Kontrollen im Zugverkehr und an den Flughäfen Leipzig und Dresden vorgenommen.

Titelfoto: Steffen Füssel

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