Diese norddeutsche Stadt führt wieder Kontakt-Beschränkungen ein

Kiel - Wegen der stark gestiegenen Corona-Neuinfektionen gelten in der Dithmarscher Kreisstadt Heide seit Freitag wieder strengere Schutzmaßnahmen.

Auch die Testungen auf Corona-Infektionen werden wieder ausgeweitet.
Auch die Testungen auf Corona-Infektionen werden wieder ausgeweitet.  © Sven Hoppe/dpa

Im öffentlichen Raum gilt die Kontaktbeschränkung, dass sich maximal zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten treffen dürfen, wie Landrat Stefan Mohrdieck am Donnerstagabend mitteilte.

Diese Einschränkung gilt auch für öffentliche und private Veranstaltungen. Der Heider Wochenmarkt am Samstag darf nur mit einem Mund-Nasen-Schutz besucht werden. 

Und die Kundenzuläufe zu den Geschäften würden etwas abgebremst.

Auch im Tourismusort Büsum gelten seit Freitag strengere Beschränkungen. Dort gibt es seine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Bereich der Fußgängerzone der Alleestraße sowie im Fußgängerbereich der Hohenzollernstraße. 

Sie gilt auch hier für Besucher des Wochenmarkts. Die beiden Allgemeinverfügungen für Heide und Büsum gelten jeweils bis einschließlich 7. August, eine Verlängerung ist möglich.

Ursprünglich sollten die Einschränkungen erst ab Samstag gelten. Mohrdieck wollte am Freitag noch Fragen rund um das Infektionsgeschehen in Heide beantworten. 

Er hat bereits angekündigt, dass die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen verstärkt kontrolliert werde. 

Zudem werden die Testungen ausgeweitet, insbesondere auch in den Wohnquartieren, in denen die gehäuften Corona-Infektionen aufgetreten sind.

Laut dem Robert Koch-Institut hat es im Kreis Dithmarschen mit Stand 30. Juli 26,3 Fälle pro 100.000 Einwohner gegeben. Der Grenzwert liegt bei 50 Fällen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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