Corona-Ignorant will keine Maske tragen und hetzt bei Facebook: Jetzt ist er tot

Ohio - Es ist möglicherweise bitteres Karma! Richard Rose (†37) aus dem US-Bundesstaat Ohio behauptete in verschiedenen Facebook-Posts, dass die Corona-Pandemie nur ein Hype sei und weigerte sich wiederholt, eine Gesichtsmaske zu tragen. Nun starb er selbst am Covid-19-Erreger.

Richard Rose aus Ohio wurde nur 37 Jahre alt. Er starb mit dem Coronavirus.
Richard Rose aus Ohio wurde nur 37 Jahre alt. Er starb mit dem Coronavirus.  © Screenshot Facebook/Richard Rose

Der 37-Jährige erklärte in einem Facebook-Beitrag vom 28. April, dass er sich nicht für den "Hype" interessiere. Er machte auch klar, dass er, obwohl empfohlen, keine Gesichtsmaske tragen würde.

Am 1. Juli teilte Rose, ein überzeugter Anhänger von US-Präsident Donald Trump (74), in dem sozialen Netzwerk mit, dass er COVID-19-Symptome habe und ließ sich daraufhin testen.

Das Ergebnis dürfte für ihn ein Schock gewesen sein! Denn der Veteran der US Army, der neun Jahre lang diente und unter anderem in Irak und Afghanistan war, wurde positiv getestet!

Er starb nur vier Tage später, am 4. Juli, in seinem Haus in Port Clinton mit dem Coronavirus, berichtet "Daily Mail".

Bis dahin hatte er immer wieder lautstark seine Unterstützung für Trump bekundet, der die Schwere des Virus' wiederholt herunter spielte.

So schrieb er etwa am 29. Mai bei Facebook: "Ich stehe zu meinem Präsidenten und seinen Worten." Daneben finden sich in seiner Timeline auch Kommentare zur Black-Lives-Matter-Bewegung, die er einen "Witz" nannte, und etliche sexistische Beiträge. Zugleich machte er klar, dass "ich in keiner Weise rassistisch bin und ich unterstütze den FRIEDLICHEN Protest".

Doch dann kam die Wende in seinem Leben, das so plötzlich zu Ende war.

Sein Tod hat Freunde und Familie "umgehauen"

Seit Ende Juni fühlte sich Richard Rose gesundheitlich nicht gut. Am 1. Juli teilte er die Neuigkeit: "Ich war in den letzten Tagen sehr krank".

Am 2. Juli ließ er seine Follower schließlich wissen: "Diese verrückte Covid-Scheiße! Ich bin so außer Atem, wenn ich hier nur sitze." Zwei Tage später war er tot. Seinem Kumpel Nick Conley zufolge habe Roses Tod Familie und Freunde "umgehauen". 

"Sie hören von diesem Virus und erwarten nicht, dass es jüngere Menschen wie uns trifft", sagte Conley und bedauert: "Rick wird gerade online geschlachtet, weil er beschlossen hat, keine Maske zu tragen, und das ist nicht richtig. Wir sollten immer noch mitfühlend sein, ob wir den Überzeugungen von jemandem zustimmen oder nicht. Jemand ist gestorben und wir sollten etwas Mitleid haben."

Und weiter: "Es ist schrecklich, dass wir Rick verloren haben. Aber noch tragischer ist, wie viele Menschen sich sonst noch infiziert haben, weil er entschied, keine Maske zu tragen".

Titelfoto: Screenshot Facebook/Richard Rose

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